Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

EU-weite Schnäppchenjagd im Internet wird einfacher

Brüssel. Die Schnäppchenjagd im Internet wird für EU-Bürger noch einfacher. Ein neues Regelungspaket sieht vor, die Rechte von Kunden in wesentlichen Bereichen zu stärken.

EU-weite Schnäppchenjagd im Internet wird einfacher

Die Schnäppchenjagd im Internet wird dank neuer Regelungen für EU-Bürger noch einfacher. Foto: Jens Kalaene

So wird es Händlern künftig nicht mehr möglich sein, ausländische Käufer von ihren Angeboten auszuschließen, wie die EU-Kommission am Dienstag mitteilte.

Als ein Beispiel nannte die Brüsseler Behörde den Fall eines belgischen Kunden, der über eine deutsche Website einen günstigen Kühlschrank erwerben will.

Ihm darf der Kauf künftig nicht mehr verweigert werden. Stattdessen muss der Händler dem ausländischen Kunden die Möglichkeit anbieten, das Produkt abzuholen oder den Transport zu organisieren - wenn er es nicht selbst ins Ausland schicken will.

Zudem wird es zum Beispiel Freizeitparks wie Disneyland Paris nicht mehr erlaubt sein, deutsche Kunden dazu zu zwingen, ihre Eintrittskarten auf der deutschen Website des Unternehmens zu kaufen. So könnten diese künftig zum Beispiel auf der französischen Website ihre Tickets erwerben, wenn diese dort günstiger sind.

Auf das neue Regelungspaket einigten sich nach Angaben der EU-Kommission Regierungsvertreter der Mitgliedstaaten sowie Vertreter der Europaparlaments und der Kommission. Es soll bis Ende kommenden Jahres in Kraft treten.

„Heute haben wir einen Schlussstrich unter die ungerechtfertigte Diskriminierung beim Online-Shopping gezogen“, kommentierte der für den digitalen Binnenmarkt zuständige Vizekommissionspräsident Andrus Ansip. Die Zeiten, in denen ausländische Kunden geblockt oder auf andere Seiten umgeleitet würden, seien damit vorbei.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Netzwelt

US-Telekomaufsicht weicht Regeln zu Netzneutralität auf

Washington. Unter Ex-Präsident Obama führten die USA strikte Regeln zur Netzneutralität ein, also zur Gleichbehandlung von Daten im Internet. Die Telekomaufsicht macht diese nun rückgängig. Jetzt drohen Klagen.mehr...

Netzwelt

Vodafone bringt „Maschinen-Netz“ in die Metropolen

Düsseldorf. Vodafone bringt sein neues „Maschinen-Netz“ für das Internet der Dinge zunächst in Düsseldorf an den Start. In Berlin beginne aktuell der Ausbau des Schmalbands (Narrowband), kündigte das Unternehmen an.mehr...

Netzwelt

„WM Auslosung“ ist Suchbegriff des Jahres 2017

Berlin. „WM Auslosung“ ist der Google-Suchbegriff des Jahres in Deutschland. Das Schlagwort zu der Gruppenauslosung des Fußballturniers im kommenden Sommer in Russland verzeichnete 2017 den höchsten Anstieg, wie Google am Mittwoch mitteilte.mehr...

Netzwelt

Betrügerische Streaming-Angebote locken mit Testabos

Mainz/Berlin. Verbraucherschützer warnen vor einer kriminellen Abzocker-Masche mit vermeintlichen Streaming-Angeboten im Netz. Viele Websites lockten mit einem offenbar vorgetäuschten Angebot potenzielle Nutzer in die Abofalle, berichtet das Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.mehr...

Netzwelt

Facebook will mehr Werbeumsätze in Einzelländern versteuern

Menlo Park. Dass Online-Firmen ihre Umsätze bevorzugt an Standorten mit niedrigeren Steuern verbuchen, wird aus der Politik immer stärker kritisiert. Facebook verspricht jetzt, mehr Werbeerlöse in einzelnen Ländern zu versteuern. Es gibt aber Einschränkungen.mehr...

Netzwelt

Smart TVs haben sich in den Haushalten etabliert

Frankfurt/Main. Smart TVs sind einer aktuellen Studie zufolge in den Haushalten angekommen. Die Internet-Fähigkeit des Geräts gelte für knapp die Hälfte der Befragten in Deutschland als eher wichtig oder sehr wichtig, sagte Kai Hillebrandt, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Consumer Electronics am Dienstag zur Vorstellung der Ergebnisse. 63 Prozent der Fernsehzuschauer sehen sich demnach Inhalte aus dem Netz über das TV-Gerät an, über PC oder Laptop tun das 37 Prozent der Befragten.mehr...