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Mitarbeiter in Hattingen verletzt

Entsetzen nach Messerattacke im Jobcenter

Hattingen Im Hattinger Jobcenter wird ein Sachbearbeiter mit einem Messer attackiert und verletzt. Das mögliche Motiv des Angreifers: Leistungskürzungen.

Entsetzen nach Messerattacke im Jobcenter

Ein Mitarbeiter des Jobcenters in Hattingen wurde verletzt. Foto: dpa

Nach der Messerattacke auf einen Mitarbeiter des Hattinger Jobcenters haben der Deutsche Landkreistag und die Gewerkschaft Komba bestürzt auf die Tat reagiert. „Bereits in der letzten Woche hatten wir mit der Attacke auf den Bürgermeister von Altena einen gewalttätigen Angriff auf einen Amtsträger zu beklagen“, sagte der Präsident des Landkreistages, Reinhard Sager, am Dienstag. Die Mitarbeiter in den öffentlichen Verwaltungen würden sich mit großem Engagement für die Bürger einsetzen. Dazu gehörten manchmal auch Behördenentscheidungen, mit denen die Betroffenen nicht einverstanden seien.

Hinter eine Tür geflüchtet

Ein 37-Jähriger soll den Sachbearbeiter am Montagnachmittag attackiert und verletzt haben, weil ihm die Leistungen gekürzt wurden. Das an Bauch und Oberkörper verletzte Opfer konnte sich nach Polizeiangaben hinter einer Tür in Sicherheit bringen. Der Angreifer floh daraufhin aus dem Jobcenter. Die Polizei konnte den verdächtigen 37-Jährigen wenig später festnehmen. Er gestand demnach den Angriff und gab als Motiv die Leistungskürzungen an. Der Mann sollte am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Mordkommission in Hagen übernahm die Ermittlungen.

ALTENA Der Bürgermeister der nordrhein-westfälischen Stadt Altena, Andreas Hollstein (CDU), ist am Montagabend in einem Döner-Laden mit einem Messer angegriffen worden. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen versuchten Mordes. mehr...

Der Vorsitzender der Komba Gewerkschaft NRW, Andreas Hemsing, sagte: „In solch verabscheuungswürdigen Taten manifestieren sich der mangelnde Respekt untereinander und die Verrohung der Gesellschaft. Entscheidungen nicht nachvollziehen zu können ist das eine, aber diese gleich in verbaler oder tätlicher Gewalt münden zu lassen, ist vollkommen unverständlich und darf nicht geduldet werden.“

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