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Erneut schwerer Unfall auf der A3

Ratingen. Innerhalb von 28 Stunden ereignen sich auf der A3 bei Ratingen zwei schwere Verkehrsunfälle mit Toten. Am Freitag stirbt ein Mann, der mit einem Kleinlaster auf einen Sattelzug auffährt.

Erneut schwerer Unfall auf der A3

Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht. Foto: Nicolas Armer/Archiv

Auf der Autobahn 3 in Nordrhein-Westfalen ereignete sich erneut ein schwerer Verkehrsunfall. Knapp 28 Stunden nach einer Karambolage mit zwei Lkw und fünf Pkw, die zwei Todesopfer forderte, kam es am Freitag erneut zu einem tödlichen Unfall: Ein Mann, der mit seinem Kleinlaster kurz vor der Anschlussstelle Ratingen-Ost auf einen Sattelzug auffuhr, starb noch am Unfallort. Sein Beifahrer erlitt schwerste Verletzungen.

Polizei und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot im Einsatz, unter anderem einem Polizei- und einem Rettungshubschrauber sowie 40 Rettungskräften, teilten Feuerwehr und Polizei Düsseldorf mit. Der Fahrer des Kleinlasters starb in seinem Fahrzeug, sein Beifahrer wurde mit schwerem Gerät befreit und in ein Krankenhaus gebracht. Die A3 in Richtung Oberhausen war zwischen dem Kreuz Hilden und Ratingen-Ost für knapp drei Stunden gesperrt, dann konnte zumindest die linke Fahrspur freigegeben werden. Da war das Chaos auf der vielbefahrenen Autobahn zum Wochenend-Auftakt bereits perfekt. Der verkehr staute sich auf einer Länge von zehn Kilometern.

Ein Bild des Grauens hatte sich tags zuvor den Rettungskräften nur wenige Kilometer weiter kurz vor dem Kreuz Breitscheid geboten. Ein Lkw-Fahrer war ersten Ermittlungen zufolge ungebremst in ein Stauende gerast. Dabei starb ein 34-jähriger Mann sofort, ein 26-Jähriger wenige Stunden später im Krankenhaus. Eine 65-jährige Frau liegt mit lebensgefährlichen Verletzungen in einer Klinik. Zwei Lastwagen und fünf PKW waren involviert, die Autobahn war fast den ganzen Tag über gesperrt, der Stau hatte zeitweise eine Länge von 20 Kilometern.

Die Aufarbeitung könne nach Polizeiangaben noch Wochen dauern, weil die Analyse des Videomaterials zur Ermittlung von „Gaffern“ viel Zeit in Anspruch nehme. Den Schaulustigen, die nach Beobachtungen der Polizei teilweise völlig ungeniert Fotos und Videos von der Unfallstelle gemacht hätten, drohen empfindliche Strafen. Derartige Aufnahmen können als Ordnungswidrigkeit oder auch als Straftat verfolgt werden. Die Bußgelder liegen zwischen 20 und 1000 Euro - aber auch eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren ist laut Gesetz möglich.

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