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Ex-Nationalspieler Sam kritisiert Schalke und Frankfurt

Bochum. Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Sidney Sam hat die früheren Vereinsführungen von Schalke 04 und Eintracht Frankfurt wegen des Umgangs mit ihm kritisiert und öffentliche Vorverurteilungen beklagt. „Irgendwann galt ich als Dauerpatient. Ich saß da, konnte nichts machen und plötzlich war ich Problem-Profi statt Top-Transfer. Das ist mir zu extrem“, sagte der inzwischen beim Zweitligisten VfL Bochum unter Vertrag stehende Sam in einem spox-Interview.

Ex-Nationalspieler Sam kritisiert Schalke und Frankfurt

Fußballer Sidney Sam. Foto: Guido Kirchner/Archiv

Er selbst sei „immer bescheiden und demütig“ gewesen. Er habe aber nach Verletzungen zu schnell wieder gespielt und sich wieder verletzt. „Ich war verletzt und konnte der Mannschaft nicht helfen. Darum haben sie mich suspendiert“, sagte er über Schalke, wo er seit Beginn des Jahres 2015 nur noch fünfmal zum Einsatz kam und zeitweilig in die 2. Mannschaft versetzt wurde.

In Frankfurt fiel er schließlich durch den medizinischen Eignungstest. „Mich hat es schon ein bisschen geärgert, dass diese Details öffentlich wurden, das ist ja eine private Sache“, sagte der 29-Jährige, der 2013 fünf Länderspiele bestritt, und stellte auch die inhaltliche Richtigkeit infrage: „Wenn du am Tag vorher hart trainiert hast, können die Werte etwas verfälscht sein. Das ist ganz normal. Für den Verein hat es offenbar gereicht, sich gegen mich zu entscheiden.“

Er habe allerdings auch eigene Fehler gemacht, sagte Sam. „Vielleicht hätte ich mich in den Zeiten, in denen ich verletzt war, mehr für die Mannschaft einsetzen und präsenter sein sollen. Wenn du verletzt bist, beschäftigst du dich vor allem mit deinem eigenen Zustand. Das sieht schnell so aus, dass dir die Mannschaft egal ist. Das war aber nicht so.“

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