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FIS-Athletensprecher: „Für Putin ultimative Demütigung“

München. Konstantin Schad ist als Athletensprecher des Ski-Weltverbands FIS zufrieden mit dem IOC-Urteil gegen Russland wegen systematischen Dopings.

FIS-Athletensprecher: „Für Putin ultimative Demütigung“

Konstantin Schad ist Athletensprecher des Ski-Weltverbandes FIS. Foto: Andreas Gebert

„Das ist schon eine knackige Ansage und für Herrn Putin die ultimative Demütigung“, sagte der Snowboarder der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch. Das Internationale Olympische Komitee hatte tags zuvor beschlossen, Russland als Mannschaft von den Winterspielen 2018 auszuschließen und das NOK des Landes zu sperren. Nur unbelastete russische Sportler unter neutraler Flagge dürfen in Pyeongchang antreten. „Es wurde rechtlich alles ausgereizt“, meinte Schad.

Dass es zu keinem Komplett-Ausschluss kam, findet der 30 Jahre alte Snowboard-Crosser richtig. „Das hätte zu viele Athleten getroffen“, sagte er. Um im Februar 2018 in Südkorea starten zu dürfen, müssen Sportler durch Tests beweisen, nicht gedopt zu haben. Dadurch können möglicherweise nur einzelne Athleten starten. „Wenn es am Ende dann doch 90 Prozent sind, dann wäre ich wieder unzufrieden“, sagte Schad.

Der zweimalige Olympia-Teilnehmer berichtete von Gesprächen mit der russischen Snowboarderin Aljona Sawarsina, die ebenfalls in der FIS-Athletenkomission sitzt. Nach dem IOC-Verdikt habe die ehemalige Weltmeisterin und Medaillengewinnerin von Sotschi „keine Ahnung, wie es weitergeht. Gestern überwog die Verzweiflung“, berichtete Schad.

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