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Favre gerät in Nizza unter Druck - PSG vorn

Monaco. Paris Saint Germain hat seinen Alleingang an der Spitze der französischen Fußball-Liga fortgesetzt. Der Tabellenführer gewann beim Titelverteidiger AS Monaco mit 2:1 (1:0).

Favre gerät in Nizza unter Druck - PSG vorn

Lucien Favre verlor mit seinem Team 0:5 gegen Olympique Lyon. Foto: Matthias Balk

Die Tore für PSG erzielten der Urugayer Edinson Cavani (19.) und der Brasilianer Neymar (52.) per Foulelfmeter. Joao Moutinho (81.) verkürzte für Monaco auf 1:2. Paris führt die Liga mit 38 Punkten an, Olympique Lyon und AS Monaco folgen mit je 29 Zählern.

In Nizza gerät der frühere Bundesliga-Trainer Lucien Favre bei seinem jetzigen Club OGC zunehmend in Bedrängnis. Das Team von der Côte d'Azur erlitt am Sonntag im Punktspiel gegen Olympique Lyon ein 0:5-Debakel. Die Favre-Elf wurde vor heimischem Publikum vor allem in der Anfangsphase der Partie von dem Top-Team aus Lyon regelrecht vorgeführt und lag schon nach 38 Minuten mit 0:4 zurück.

Die Südfranzosen, die die vorige Saison mit Favre überraschend als Tabellendritte der Ligue 1 abgeschlossen hatten, müssen nun als Drittletzte um den Klassenverbleib bangen. Im Mai hatte Favre noch eine Offerte von Borussia Dortmund erhalten, aber Nizzas Clubführung sträubte sich damals gegen eine Rückkehr des Schweizers in die Bundesliga. In Deutschland hatte der Coach bei Hertha BSC (2007-2009) und Borussia Mönchengladbach (2011-2015) unter Vertrag gestanden.

Nach dem Sieg von PSG ist das Meisterschaftsrennen für viele Experten gelaufen. „PSG erledigt in Monaco die Ligue 1“, titelte die Zeitung „Le Figaro“. „Le Monde“ schrieb in ihrer Online-Ausgabe, im derzeitigen Rhythmus könne PSG schon im Januar oder Februar 2018 zum Fußball-Meister gekürt werden. Auch die Sportzeitung „L'Équipe“ fragte: „Ist die Meisterschaft erledigt? Die Spannung ist in jedem Fall beeinträchtigt.“ Nach 14 Spielen ist die Multi-Millionen-Truppe aus der Hauptstadt den Verfolgern Olympique Lyon und Monaco bereits um neun Punkte enteilt.

Kritik erntete die Star-Truppe für ihre Effizienz: „Paris hätte mit sechs oder sieben Toren Abstand gewinnen können“, meinte „L'Équipe“, die von einer „atemberaubenden, sogar peinlichen Überlegenheit“ sprach.

PSG-Trainer Unai Emery sagte, wenn es etwas zu verbessern gebe, dann sei es die Nutzung der Torchancen. „Aber dem Team geht es gut. Das ist sehr befriedigend zu sehen, dass wir unser Spielniveau halten.“ Zum Abschluss der Champions-League-Vorrunde gastiert Paris am 5. Dezember beim FC Bayern. Dabei geht es auch um den Gruppensieg.

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