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„Figur und Abstraktion“ - Willi Baumeister als Zeichner

Berlin. Der Künstler gilt als ein Wegbereiter der Moderne. Schon früh hat er sich mit der Abstraktion auseinandergesetzt.

„Figur und Abstraktion“ - Willi Baumeister als Zeichner

Willi Baumeisters „Femme“ in der Ausstellung. Foto: Jörg Carstensen

Willi Baumeister (1889-1955) gilt weltweit als einer der wegweisenden Künstler der Moderne. Das Berliner Kupferstichkabinett gibt von Samstag an einen Einblick in das zeichnerische Werk des Malers, Grafikers, Bühnenbildners und Hochschullehrers.

Bis zum 8. April sind rund hundert wichtige Arbeiten auf Papier zu sehen, wie die Staatlichen Museen am Donnerstag mitteilten. Es seien „bildhaft verdichtete Kompositionen“, die immer wieder um das Thema der abstrahierten menschlichen Figur und ihrer Verortung im Raum kreisten, hieß es.

Baumeister, gebürtiger Stuttgarter und vom Impressionismus und Kubismus geprägt, hatte sich schon früh mit der Abstraktion auseinandergesetzt. Die NS-Zeit verbrachte er in innerer Emigration auf der Schwäbischen Alb. Vor allem in dieser Zeit war das Zeichnen sein bevorzugtes Medium.

In der Ausstellung am Kulturforum sind auch zahlreiche Leihgaben aus seinem Archiv und aus einer Privatsammlung zu sehen. Sie werden mit Vergleichswerken von Zeitgenossen und Freunden wie Oskar Schlemmer, Fernand Léger, Pablo Picasso und Joan Miró in Beziehung gesetzt.

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