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Franzose Étienne Balibar mit Hannah-Arendt-Preis gewürdigt

Bremen. Der französische Philosoph Étienne Balibar ist mit dem Hannah-Arendt-Preis ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte damit seinen unermüdlichen Einsatz für ein gerechteres Europa.

Als Kämpfer für ein gerechteres Europa ist der französische Philosophie-Professor Étienne Balibar mit dem Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken ausgezeichnet worden. Er nahm die Auszeichnung am Freitagabend vor etwa 220 geladenen Gästen im Bremer Rathaus in Empfang.

Mit dem mit 10 000 Euro dotierten Preis würdigen die Stadt Bremen und die Heinrich-Böll-Stiftung Balibar als einen „nimmermüden Kämpfer für ein Europa, das sich erneuern muss“. In seinem Buch „Europa: Krise und Ende?“ habe der Professor herausgearbeitet, wie es Europa gelingen könne, wieder die Gestalt eines „politischen Projekts“ anzunehmen, hieß in der Begründung der Jury.

Er sei sehr stolz darauf, die eigene Arbeit mit dem Namen der Philosophin und Intellektuellen verknüpft zu sehen, für die er eine unermessliche Bewunderung empfinde, sagte Balibar in seiner Festrede. Die Auszeichnung ist nach der jüdischen Publizistin Hannah Arendt (1906-1975) benannt und wird seit 1995 verliehen.

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