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Attacke mit Machete

Gangsterrapper Nuhsan C. in Holzwickede festgenommen

Holzwickede Seit Juli 2017 wurde der selbst ernannte Gangsterrapper Nuhsan C. aus Hagen per Haftbefehl gesucht. Am Dienstagabend ist C. in Holzwickede festgenommen worden. Er soll im Juli einen Mann vor einem Wettbüro in Hagen mit einer Machete niedergestochen haben und sich auf Youtube mit der Tat gebrüstet haben.

Gangsterrapper Nuhsan C. in Holzwickede festgenommen

Der türkischstämmige Nuhsan C. soll im Juli 2017 einen 25-jährigen Polen mit einer Machete in Hagen niedergestochen haben. Foto: Youtube

Nuhsan C. wurde am Dienstagabend in Holzwickede durch Sondereinsatzkräfte der Polizei festgenommen. Zu den näheren Umständen der Festnahme machte die Staatsanwaltschaft in Hagen aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben.

Heute wird der türkischstämmige C. einem Haftrichter vorgeführt, „um die Frage der Haftanordnung zu klären“, so der zuständige Pressedezernent Dr. Gerhard Pauli.

Nuhsan C. soll Bekannten mit Machete niedergestochen haben

Nuhsan C. wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Er soll im Juli 2017 einen Mann vor einem Wettbüro mit einer Machete angegriffen haben. Die Staatsanwaltschaft in Hagen geht davon aus, dass sich Opfer und Täter kannten. Laut der Hagener Westfalenpost handelt es sich bei dem Opfer um einen 25-jährigen Polen. Die Staatsanwaltschaft machte keine näheren Angaben zu dem Opfer.

In einem seiner Musikvideos vom 24. Oktober 2017 brüstet sich Nuhsan C. mit dem Macheten-Angriff: „Ich nahm die Machete, Digger, und stand meinen Mann.“

C. sollte bereits 2014 abgeschoben werden

Nuhsan C. bezeichnet sich in einem seiner Musikvideos selbst als Asyltrickser und prahlt damit, „seit drei Jahren auf Flucht zu sein.“ C. sollte laut der Westfalenpost bereits 2014 aus Deutschland ausreisen. Weil C. aber unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und gewerbsmäßigem Diebstahl im Jugendgefängnis saß, soll die Ausreiseverfügung nicht vollstreckt worden sein.

Nach der Haft hätte C. Deutschland am 31. März 2017 verlassen sollen. Doch zwei Tage vor diesem Datum reichte C. einen Asylantrag ein. Die Begründung: Als Teil der armenischen Minderheit in der Türkei fürchte er Verfolgung durch den türkischen Staat.

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