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Das Morgen-Update

Geschenke aus Nikolausstiefeln geklaut, Zugunglück, Apotheker-Prozess

NRW Nach dem Zugunglück in Meerbusch mit 47 Verletzten laufen die Ermittlungen, im Prozess um die gestreckten Krebsmedikamente des Apothekers Peter S. aus Bottrop sagt eine wichtige Zeugin aus, ein Unbekannter hat in einem Wohnhaus Geschenke aus Nikolausstiefeln gestohlen. Der erneute Prozess um ein tödliches Autorrennen, ein mögliches Verbot von Mikroplastik in Kosmetik und mehr: Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Das Wetter:

Heute bleibt es meist stark bewölkt und gelegentlich regnet es. Am Nachmittag bleibt es etwas trockener. Das Thermometer klettert dabei auf 6 bis 9 Grad.

Der Verkehr

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Nach dem Zugunglück mit 47 Verletzten in Meerbusch könnte die Fehlersuche noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Bis die Untersuchungen abgeschlossen seien und die betroffene Strecke zwischen Neuss und Krefeld wieder freigegeben werden könne, werde es unter Umständen noch Tage dauern, sagte Marcel Winter, Sprecher des Zugbetreibers National Express Rail GmbH. Bei dem Unfall war am Abend ein Zug der Regional-Express- Linie 7 von Köln nach Krefeld auf einen stehenden Güterzug von DB Cargo aufgefahren.

Meerbusch Nach dem Zugunglück in Meerbusch mit 47 Verletzten hat die Deutsche Bahn am Mittwoch mit der Bergung der beiden Züge begonnen. Ein Zug der Regionalexpresslinie 7 war am Dienstagabend auf einen stehenden Güterzug geprallt. Laut Unfallermittlern war der Personenzug auf dem Gleis falsch. Die Strecke war auch in der Nacht zu Donnerstag noch gesperrt. mehr...

  • Ein Unbekannter hat in einem Wohnhaus in Thüringen Geschenke aus Nikolausstiefeln gestohlen. Er brach am frühen Morgen in das Wohnhaus in Arnstadt ein, wie die Polizei in Gotha mitteilte. Ein Hausbewohner hörte Geräusche an der Eingangstür und schaute ins Treppenhaus. Dort sah er den Unbekannten mit einem Stoffbeutel das Haus verlassen. Aus den vor der Wohnungstür stehenden Schuhen wurden zwei CDs und ein Gutschein gestohlen. Den Schaden beziffert die Polizei mit 60 Euro.
  • Die USA haben Langstreckenbomber des Typs B-1B von ihrem Luftwaffenstützpunkt in Guam nach Südkorea entsandt. Dort nehmen sie im Laufe der Woche an dem bislang größten Luftwaffenmanöver zwischen US- und südkoreanischen Streitkräften teil, wie der südkoreanische Generalstabschef bekanntgab. Über die genaue Anzahl der Bomber machte die Militärführung jedoch keine Angaben.
  • Sicherheitsbehörden in Großbritannien haben in den vergangenen zwölf Monaten eine Reihe von Terroranschlägen verhindert, darunter nach einem Medienbericht möglicherweise auch ein Attentat gegen Premierministerin Theresa May. Das berichtete der Sender Sky News. Der Plan hat demnach den Einsatz von Sprengstoff vor der Downing Street und einen anschließenden gezielten Angriff gegen May in dem Durcheinander vorgesehen. Zwei Männer seien festgenommen worden und würden heute dem Untersuchungsrichter vorgeführt. Eine offizielle Stellungnahme zu dem Bericht von Sky News gibt es nicht.
  • Der FC Bayern München hat den französischen Top-Club Paris Saint-Germain zum Abschluss der Champions-League-Gruppenphase mit 3:1besiegt und sich damit für die 0:3-Hinspielpleite revanchiert. Zum Gruppensieg reichte der Erfolg aber nicht mehr. Robert Lewandowski und zweimal Corentin Tolisso trafen für den deutschen Fußball-Meister, Kylian Mbappé für PSG. Bei der Achtelfinal-Auslosung am Montag droht den Bayern als einer der Gruppenzweiten nun ein schwereres Los.
  • Der französische Sänger und Schauspieler Johnny Hallyday ist tot. Der 74-jährige starb in der Nacht an den Folgen einer Krebserkrankung, wie die Agentur AFP unter Berufung auf eine Mitteilung seiner Frau Laeticia berichtete. Hallyday, dessen bürgerlicher Name Jean-Philippe Smet lautet, hatte seine musikalische Laufbahn in den frühen 60er-Jahren mit Schlagern begonnen, ehe er auf Rockmusik umsattelte. Er galt bis zuletzt als einer der größten Stars im französischen Showbusiness.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • ImProzess um angeblich gestreckte Krebsmedikamente soll eine frühere Mitarbeiterin des angeklagten Apothekers aus Bottrop vor dem Essener Landgericht aussagen. Die Zeugin gilt als sogenannte Whistleblowerin, weil sie den mutmaßlichen Skandal mit aufgedeckt haben soll.

ESSEN/BOTTROP Ein neuer Schöffe, jedoch kein Verweis ans Schwurgericht: Im Prozess um angebliche gestreckte Krebsmedikamente kann sich der angeklagte Bottroper Apotheker aber trotzdem nicht sicher sein, am Ende nicht doch wegen Mordes verurteilt zu werden. mehr...

  • DerTod einer Radfahrerin bei einem illegalen Autorennen beschäftigt erneut das Kölner Landgericht. Eine Kammer des Gerichts hatte zwei Raser im vergangenen Jahr zu Bewährungsstrafen wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Dieses Urteil hob der Bundesgerichtshof (BGH) teilweise auf. Es sei nicht genug berücksichtigt worden, wie sich die Strafaussetzung zur Bewährung auf das allgemeine Rechtsempfinden der Bevölkerung auswirken würde. Nun wird eine andere Kammer des Landgerichts entscheiden - und die beiden jungen Männer möglicherweise doch noch ins Gefängnis schicken.

  • DasUmweltbundesamt fordert ein Verbot von Mikroplastik in Kosmetikprodukten in der EU. Wie der MDR berichtete, wollte das UBA heute eine Empfehlung dazu an die EU-Kommission in Brüssel aussprechen, da der Behörde eine Selbstverpflichtung der Kosmetikhersteller nicht weit genug gehe. Plastikteilchen unter anderem aus Kosmetika belasten Meere, gefährden die Tierwelt und gelangen in die Nahrungskette. Sie werden unter anderem als Peeling- und Bindemittel eingesetzt.
  • DieUSA werden Jerusalem entgegen internationaler Gepflogenheiten als Hauptstadt Israels anerkennen. US-Präsident Donald Trump werde die in aller Welt höchst umstrittene Entscheidung im Laufe des Tages bekanntgeben und das Außenministerium mit den Vorbereitungen zum Verlegen der US-Botschaft nach Jerusalem beauftragen. Das verlautete aus dem Weißen Haus in Washington. Die Weltgemeinschaft hat Trump in überwältigender Einhelligkeit seit Tagen vor der Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt gewarnt.

  • DieAußenminister der Nato-Staaten wollen über den Anti-Terror-Kampf und Reformfortschritte von Beitrittskandidaten beraten. Konkret geht es unter anderem um eine mögliche Weiterentwicklung des Bündniseinsatzes in der Region um Syrien und den Irak.

  • Tschechienbekommt einen neuen Ministerpräsidenten: Der populistische Politiker Andrej Babis wird auf der Prager Burg von Präsident Milos Zeman ernannt. Seine wirtschaftsliberale Protestpartei ANO (Ja) war bei der Parlamentswahl Ende Oktober mit 29,6 Prozent der Stimmen stärkste Kraft geworden.

  • DieFamilie des 2006 in Kassel ermordeten Halit Yozgat und ihre Anwälte sollen heute im NSU-Prozess plädieren. Einer der Anwälte, Alexander Kienzle, kündigte an, seine Mandanten würden dafür nach München reisen.

  • Dasunabhängige Finnland feiert seinen 100. Geburtstag. Genau vor einem Jahrhundert, am 6. Dezember 1917, sagte sich das Land der Seen und Wälder vom großen Nachbarn Russland los. Daran erinnern in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen.

  • Der seit Anfang des Jahres in den USA inhaftierteVolkswagen-Manager Oliver Schmidt soll wegen seiner Rolle im Abgas-Skandal verurteilt werden. Der zuständige Richter Sean Cox will das Strafmaß bei einer Anhörung verkünden, die heute in Detroit stattfinden soll.

  • DesignerKarl Lagerfeld wird mit einer Modenschau für Chanel die Elbphilharmonie in Hamburg zum Laufsteg machen. Es ist das erste Mal, dass ein Defilee in dem Konzerthaus stattfindet.

  • Ohne den verletzten Spielmacher Emil Forsberg geht Fußball-BundesligistRB Leipzig ins entscheidende Champions-League-Gruppenspiel gegenBesiktas Istanbul. Der schwedische Nationalspieler fehlt wegen einer Bauchmuskelzerrung.Borussia Dortmund nimmt im Spiel bei Real Madrid vorerst Abschied von der Champions League. Im letzten Gruppenspiel heute geht es für den zuletzt kriselnden Fußball-Bundesligisten nur noch um den Trostpreis Europa League.

MADRID Einen Punkt in der Champions League bei Real Madrid (heute, 20.45 Uhr) ergattern? Das wäre, wie Hans-Joachim Watzke findet, "eine ganz coole Sache". In der allgegenwärtigen Krise ist beim BVB jeder Lichtblick willkommen.mehr...

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...

...125 Jahren starb der 1822 geborene deutscher Erfinder, Unternehmer und Gründer des gleichnamigen Konzerns, Werner von Siemens.

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