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„Gods in Color“: Bunte-Götter-Schau in San Francisco

San Francisco. Die Ausstellung „Gods in Color: Polychromy in the Ancient World“ ist sehr beliebt. Besuchen konnten sie Kunstfreunde schon in mehreren europäischen Städten. Nun sind die Skulpturen auch in San Francisco zu sehen, wo ausgerechnet Farbe auf die Betrachter überraschend wirkt.

„Gods in Color“: Bunte-Götter-Schau in San Francisco

Im Museum Legion of Honor in San Francisco (USA) sind bunt bemalte Rekonstruktionen antiker Skulpturen im Rahmen der Ausstellung „Gods in Color: Polychromy in the Ancient World“ zu sehen. Foto: Ando Caulfield/Drew Altizer Photography/Fine Arts Museums of San Francisco

Die „Bunte Götter“-Ausstellung war schon in Berlin, München, Frankfurt, Rom, Athen und Mexico City zu sehen. Das Museum Legion of Honor in San Francisco ist eine weitere Station.

Die Schau „Gods in Color: Polychromy in the Ancient World“ unter der Leitung von Direktor Max Hollein umfasst mehr als 30 antike Originale und fast 40 bunt bemalte Rekonstruktionen. Besucher, die sich die klassische Welt schlicht und weiß vorstellen, würden von den strahlenden, kräftigen Farben antiker Skulpturen überrascht sein, erklärte Hollein.

Viele antike Werke, die später verblassten, waren im Original bemalt und hatten so eine ganz andere Wirkung auf ihre Betrachter. Archäologische Funde bezeugen, dass viele Skulpturen leuchtend bunt waren. Die Schau entstand in Zusammenarbeit mit dem deutschen Archäologen Vinzenz Brinkmann, seit 2007 Leiter der Antikensammlung im Frankfurter Liebieghaus. Brinkmann und sein Team forschen seit Jahrzehnten über die Farbigkeit antiker Statuen und Architektur. Sie konnten Farben wissenschaftlich rekonstruieren und Abgüsse mit Naturpigmenten bemalen, wie sie auch in der Antike verwendet wurden.

Der gebürtige Österreicher Hollein war bis zum vorigen Jahr Direktor von Städel, Schirn und Liebieghaus in Frankfurt.

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