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Heidel zu Goretzka-Verbleib: „Sind im Rennen“

Gelsenkirchen. Christian Heidel hofft weiter auf einen Verbleib von Leon Goretzka beim FC Schalke 04. „Ich vertraue Leon und seinen Beratern. Wir sind noch im Rennen“, sagte der Sportvorstand des Bundeslisten dem „Kicker“.

Heidel zu Goretzka-Verbleib: „Sind im Rennen“

Soll weiterhin für Jubel auf Schalke sorgen: Nationalspieler Leon Goretzka. Foto: Ina Fassbender

Nationalspieler Goretzka, dessen Vertrag beim Revierclub zum Saisonende ausläuft, wird seit Wochen als Neuzugang bei diversen europäischen Topclubs gehandelt. „Es amüsiert mich. Jeden Tag ein neuer Club. Bald haben wir sie alle durch“, kommentierte Heidel die anhaltenden Spekulationen über einen baldigen Abschied des derzeit verletzten 22 Jahre alten Mittelfeldspielers.

Der jüngste Aufwärtstrend beim FC Schalke mit zuletzt fünf Bundesligaspielen ohne Niederlage könne möglicherweise helfen, Goretzka von einer weiteren Zusammenarbeit zu überzeugen.

„Ich weiß, dass er sehr große Stücke auf den Trainer hält und merkt, dass Schalke 04 mit Tedesco besser wird. Ich habe ihm einmal gesagt "Du musst auf Schalke der Chef werden und irgendwann einmal als Mister Schalke gehen". Bei einem europäischen Top-Club müsste auch Leon sich wahrscheinlich erst mal einreihen“, sagte Heidel.

Ebenfalls ungewiss bleibt die Zukunft von Max Meyer. Der zuletzt im defensiven Mittelfeld eingesetzte 22-Jährige hatte im Mai eine Offerte der Schalker abgelehnt, seinen im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag zu verlängern. „Wir können ja nicht mehr machen, als ein Vertragsangebot zu unterbreiten. Er muss nach einer schwierigen Saison, in der er kein Stammspieler war, erst einmal das Gefühl bekommen, wie es weitergeht. Wir werden uns noch einmal zusammensetzen“, sagte Heidel.

Der Manager glaubt, dass in Zukunft mehr und mehr Profis nicht vor Vertragsende den Verein wechseln werden: „Wer denkt, dass künftig mit Transfers das große Geld verdient wird, wird sich wundern. Ich bin davon überzeugt, dass immer mehr Spieler ihre Verträge erfüllen werden, weil die Ablösesummen in Dimensionen vorgestoßen sind, die viele Clubs nicht mehr zahlen können.“

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