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Heynckes setzt gegen Hannover auf „alten Müller“

München. Sechs Siege bis zur Winterpause. Dieses ehrgeizige Ziel setzt sich der FC Bayern nach der ersten Niederlage unter Heynckes. Gegen den „unbequemen“ Aufsteiger aus Hannover melden sich einige Stars zurück.

Heynckes setzt gegen Hannover auf „alten Müller“

Bayern Münchens Thomas Müller darf gegen Hannover von Beginn an ran. Foto: Peter Kneffel

Der Bayern-Plan für den Jahresendspurt ist fixiert und veröffentlicht. Beim Comeback von Führungskraft Thomas Müller soll im Bundesliga-Heimspiel gegen Hannover 96 eine neue Siegesserie unter Jupp Heynckes gestartet werden.

Und diese soll im Optimalfall vier Tage vor dem Heiligen Abend im K.o.-Spiel gegen Borussia Dortmund mit Erfolg Nummer 6 und dem Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals gekrönt werden. „Wir haben ein straffes Programm - und wir brauchen Ergebnisse“, sagte Müller.

Der Fußball-Nationalspieler darf am Samstag (15.30 Uhr) sechs Wochen nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel die Elf des Tabellenführers sofort wieder als Kapitän in die Allianz Arena führen. „Man hat im Training wieder den „alten“ Müller gesehen“, sagte Heynckes: „Thomas wird von Anfang an spielen.“

Nach der ersten Niederlage unter Heynckes in Mönchengladbach (1:2) wollen die Bayern drei Tage vor dem Prestigeduell in der Champions League gegen das Topteam von Paris St. Germain unbedingt eine gute Generalprobe zeigen. „Wir wollen bis zur Winterpause keinen Punkt mehr abgeben, wenn es geht“, sagte Nationalspieler Sebastian Rudy.

„Wir wollen wieder hinkriegen, von Anfang an dominant zu sein, den Gegner gar nicht Luft zum Atmen lassen, vor allem in München nicht. Das wird unsere Aufgabe gegen Hannover“, erklärte Mats Hummels. Nur drei Punkte beträgt der Vorsprung auf Verfolger RB Leipzig.

Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge rief die Herbstmeisterschaft als „Etappenziel“ in der Bundesliga aus. „Wir haben eine wichtige Woche vor uns. Wir wollen direkt eine neue Serie starten“, erklärte er.

Heynckes sieht dafür gute Voraussetzungen. Denn die zuletzt sehr zugespitzte Personalsituation hat sich entspannt. Müller kehrt zurück, auch James Rodríguez ist nach seiner in Gladbach erlittenen Gehirnerschütterung wieder einsatzfähig. Und auf Torjäger Robert Lewandowski, der schon seit längerem an einem Patellaspitzensyndrom am Knie laboriert, will Heynckes gegen Hannover nicht verzichten.

„96 ist fulminant in die Saison gestartet. Es ist eine Mannschaft, die unbequem ist und einen gepflegten Fußball nach vorne spielt“, sagte Heynckes über Hannover. Womöglich wird gegen den Aufsteiger sogar Franck Ribéry auf der Bank sitzen. Heynckes erwog vor dem Abschlusstraining jedenfalls, den 34 Jahre alten Franzosen zwei Monate nach seiner Knieverletzung in den Kader zu berufen. „Franck hat sehr gut trainiert“, berichtete der 72 Jahre alte Coach.

Nur bei Arjen Robben wird nichts überstürzt. Der Holländer schwitzt nach einem leichten Muskelfaserriss zwar wieder im Fitnessraum, eine Blitzrückkehr schon gegen das Pariser Starensemble um Neymar schloss Heynckes aber praktisch aus. „Gerade bei Arjen würde ich nie etwas riskieren.“ Zumal er mit Müller erst mal eine gute Alternative hat.

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