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Hörfunk-Nachrichten - Mittwoch, 8. November - 8.00 Uhr

Die Schlagzeilen:

- Schärfere CO2-Werte für Autos geplant
- Warnhinweise für Apps - NRW plant Bundesratsinitiative
- Trump unter den ersten Nutzern der 280-Zeichen-Tweets

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Schärfere CO2-Werte für Autos geplant

Brüssel - Die EU-Kommission will heute schärfere Klimaschutzvorgaben für Autos für die Jahre bis 2030 vorschlagen. Neuwagen sollen dann 30 Prozent weniger Kohlendioxid ausstoßen. Zudem sollen die Autobauer bis dahin einen Anteil von 30 Prozent emissionsarmer Fahrzeuge an ihrer verkauften Flotte erreichen. Die EU will ihre Zusagen nach dem Pariser Klimaabkommen einhalten und braucht deshalb strengere Vorgaben für Autos und Vans, die rund 15 Prozent aller CO2-Emissionen verursachen. Andererseits will Brüssel die heimische Autoindustrie nicht zu stark belasten.

Warnhinweise für Apps - NRW plant Bundesratsinitiative

Düsseldorf - Um die Verbraucher besser vor dem unbemerkten Datenklau durch Smartphone-Apps zu warnen, will Nordrhein-Westfalen eine Gesetzesänderung anstoßen. Programme wie „Whatsapp“ sollen künftig mit Datenschutz-Warnhinweisen versehen werden - ähnlich den Gesundheits-Warnhinweisen auf Zigarettenpackungen. Das berichtet die „Rheinische Post“. Demnach sollen Anbieter von Apps zu einem Daten-Button verpflichtet werden, der an zentraler Stelle und schon vor dem Vertragsabschluss in verständlicher Form über sämtliche Daten informiert, die das jeweilige Programm bei dem Nutzer einsammelt.

„Wirtschaftsweise“ legen Herbstgutachten vor

Berlin - Die „Wirtschaftsweisen“ haben die Prognosen für das Wirtschaftswachstum in Deutschland im laufenden und im kommenden Jahr deutlich nach oben revidiert. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten, erwarten die Experten für das Jahr 2017 jetzt ein Wachstum von 2,0 Prozent. Im Frühjahr hatten sie noch 1,4 Prozent vorhergesagt. Für das nächste Jahr werde die Prognose von bisher 1,6 Prozent auf 2,2 Prozent angehoben. Die Ökonomen warnen angesichts dieser Entwicklung vor einer Überhitzung der Konjunktur.

Bahn informiert über Sicherheit an Bahnübergängen

Frankfurt/Main - Die Deutsche Bahn verfügt nach eigenen Angaben über fast 17 000 Bahnübergänge. Die Zahl der Unfälle an den Kreuzungen von Straße und Schiene sei in den vergangenen Jahren gesunken, auch dank Maßnahmen zur Sicherung oder Tests innovativer Techniken. Das teilte die Bahn vor einer Pressekonferenz mit, bei der heute in Frankfurt neue Zahlen, Projekte und Entwicklungen rund um das Thema Sicherheit an Übergängen vorgestellt werden sollen. Anlass ist das 15-jährige Bestehen der Präventionskampagne „sicher drüber“.

Trump unter den ersten Nutzern der 280-Zeichen-Tweets

Los Angeles - Nachdem Twitter die Zeichenzahl für Tweets verdoppelt hat, hat US-Präsident Donald Trump als einer der Ersten die neue Möglichkeit genutzt. Er schrieb seinen ersten längeren Tweet von 216 Zeichen auf seiner Reise durch Asien. „Ich bereite mich für eine der Hauptreden auf der Nationalversammlung hier in Südkorea vor, dann werde ich nach China weiter reisen. Ich freue mich sehr, dort Präsident Xi zu treffen, der gerade erst seinen großen politischen Sieg eingefahren hat“, schrieb Trump.

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