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Ihle mit Licht und Schatten - Dufter knackt Olympia-Norm

Stavanger. Wie schon in der Vorwoche in Holland ist Eissprinter Nico Ihle zum Auftakt in Stavanger kein durchweg guter Tag gelungen. Nach einem Pflichtsieg in der B-Gruppe über 1000 Meter leistete er sich auf der 500-Meter-Distanz einen Fehler. Jubeln durfte Joel Dufter.

Ihle mit Licht und Schatten - Dufter knackt Olympia-Norm

Nico Ihle glänzte in Stavanger über 1000, und patzte über 500 Meter. Foto: Peter Dejong

Auftakt mit Licht und Schatten für Nico Ihle in Stavanger. Erst freute sich der Vizeweltmeister aus Chemnitz beim Eisschnelllauf-Weltcup in Norwegen über die Rückkehr in die A-Gruppe über 1000 Meter, dann wurde er nach einem Fehler über 500 Meter nach hinten durchgereicht.

„Ich habe gleich nach dem Start einen Schritt falsch gesetzt und somit einiges an Geschwindigkeit verloren“, bedauerte der 31-Jährige, nachdem er in 35,24 Sekunden in diesem Weltklassefeld nur auf Platz 18 kam.

Allerdings trennten ihn vom Spitzenplatz von Doppelsieger Havard Lorentzen (34,64/1:08,22) auf der kurzen Strecke nur sechs Zehntelsekunden. „Wahnsinn, diese Ausgeglichenheit. So ein Fehler darf da einfach nicht passieren. Aber ich habe ja noch weitere Chancen.“ Ihle räumte ein, dass er nach seiner Disqualifikation von Heerenveen vielleicht diesmal mental eher auf die 1000 Meter fokussiert war. „Ich wollte unbedingt in zwei Wochen auf dem schnellen Eis von Calgary in der A-Gruppe laufen. Über 500 Meter habe ich ja das Olympia-Ticket schon in der Tasche“, sagte er. In 1:09,58 Minuten erfüllte er sich sein Ziel mit dem Sieg in der B-Gruppe.

Strahlen durfte der deutsche Meister Joel Dufter, der sich als zweiter Deutscher nach Ihle das Olympia-Ticket sicherte. Über 1000 Meter belegte der 22 Jahre alte Inzeller in 1:09,46 Minuten den neunten Platz, nachdem er schon in Heerenveen auf Rang zwölf die halbe Norm erfüllt hatte. „Die 1000 Meter machen mir derzeit irrsinnig viel Spaß. Das motiviert mich jetzt für die nächsten Rennen auf den schnellen Bahnen in Calgary und Salt Lake City“, sagte Dufter.

Nicht zufrieden sein konnte Judith Dannhauer, die erneut auf beiden Distanzen die Olympia-Norm verpasste. Über 500 Meter belegte die 35 Jahre alte Erfurterin in 39,18 Sekunden den 20. und damit letzten Platz. Auf der doppelten Distanz reichte es in 1:18,68 Minuten nur zum 19. Rang. Dabei profitierte die Thüringerin davon, dass einige in der Vorwoche topplatzierte Athleten ihr Startrecht nicht wahrnahmen und sie somit überraschend doch in der A-Gruppe starten durfte.

Den dritten Sieg im dritten Rennen über 500 Meter landete die Japanerin Nao Kodaira, die in 37,08 Sekunden einen inoffiziellen Weltrekord für Flachlandbahnen fixierte. Sie unterbot ihre eigene Bestleistung vom 10. Februar in Gangwon um 0,05 Sekunden. Auch mit ihrem Sieg über 1000 Meter in 1:14,22 Minuten unterstrich sie ihre Favoritenstellung für Olympia.

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