Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Immer weniger Insekten

Immer weniger Insekten

Eine Hummel sammelt Nektar und Pollen. DPA Foto: picture alliance / Monika Skolim

Ascheberg. Die Menge an Insekten geht im Nordwesten Deutschlands immer weiter zurück. Zu diesem Ergebnis kommt ein Verein aus Krefeld, der dieses Phänomen über Jahre untersucht hat. Forscher aus Deutschland, England und den Niederlanden haben dieses Ergebnis nun bestätigt. Aber was heißt das denn eigentlich? Konkret, dass es immer weniger Bienen, Schmetterlinge und Käfer gibt – Experten sprechen hier sogar schon vom „Insektensterben“.

Viele Landstriche sind mittlerweile unbewohnbar für die Tierchen, etwa durch zu viel Beton und gleichzeitig zu wenige Hecken und Sträucher. Naturschützer sind alarmiert. Was ist das für eine Welt so ganz ohne bunte Schmetterlinge und summende Hummeln?

Gleichzeitig aber hat das Insektensterben auch Auswirkungen auf andere Arten. Vögel etwa finden keine Nahrung mehr für ihre Küken. Die Zahl der Kiebitz-Vögel im Münsterland geht zum Beispiel zurück. Das sagte jetzt ein Naturschützer im Gespräch mit dieser Zeitung.

Die Gemeinde Ascheberg will etwas gegen dieses Insektensterben tun. Aber was? Mit dieser Frage wollen sich die Politiker bei einer Sitzung Ende November befassen. Sie finden: Es ist an der Zeit.

Vanessa Trinkwald

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

KINA Werne-Herbern

Stadt kümmert sich ums Netz

Werne. Der Strom kommt zwar aus der Steckdose. Doch auf dem Weg dahin muss er durch Leitungen fließen. Diese Leitungen bilden ein Stromnetz. Würde man alle Versorgungsleitungen in Werne hintereinander legen, wären sie 615 Kilometer lang – eine Strecke von München bis Hamburg. Bisher hat dieses Stromnetz der Firma Innogy gehört. Doch die Stadt Werne hat sich nun entschieden, etwas mehr als die Hälfte des Stromnetzes zu kaufen. So kann sie künftig mit entscheiden, wann und wie das Netz ausgebaut wird. Daniel Claeßenmehr...

KINA Werne-Herbern

Wohnungsbaupläne gestoppt

Werne. Das Gelände an der Goerdelerstraße, Ecke Hansaring, nennen viele Menschen in Werne noch „VEW-Lokal“. Der ehemalige Stromversorger Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen (VEW) hatte dort ein Firmengebäude gebaut. Davor steht eine lustige Skulptur, die viele ebenfalls kennen: eine bunte Katze des bekannten Künstlers Otmar Alt.mehr...

KINA Werne-Herbern

Dankeschön an die Helfer

Herbern. Recyclinghöfe sind eine gute Sache. Da können Leute Abfall hinbringen, der sich wiederverwerten lässt. Zum Beispiel Bauschutt, der sich in Schotter verwandelt, oder abgeschnittene Äste, die zu wertvollem Kompost-Dünger werden.mehr...

KINA Werne-Herbern

Was ist Morbus Bechterew?

Werne. Krankheiten wie Grippe oder Masern kennen die meisten. Es gibt aber auch Krankheiten, die nicht so weit verbreitet sind oder seltsame Namen tragen. Zum Beispiel Morbus Bechterew. Der Name erklärt sich so: Morbus ist Lateinisch und bedeutet Krankheit. Bechterew ist der Hausname eines russischen Mediziners, Wladimir Michailowitsch Bechterew (1857 bis 1927). Er hat sich intensiv mit der damals kaum bekannten Krankheit befasst. Morbus Bechterew ist eine Endzündungskrankheit, die im Laufe der Jahre zu Zerstörungen an der Wirbelsäule führt. Patienten haben starke Schmerzen und ihre Wirbelsäule verkrümmt sich immer mehr, sodass sie schließlich wie eine gebeugte Hexe gehen müssen.mehr...

KINA Werne-Herbern

Die Stadt ist zugeklebt

Werne. Es sind vor allem Fans der Fußballmannschaft Preußen Münster: Sie kleben ihre Fan-Aufkleber auf so ziemlich alles in der Stadt. Verkehrsschilder, Mülltonnen, Wände, einfach alles. Nur bei Laternen klappt das nicht, weil die eine Spezialbeschichtung haben, woran nichts haften bleibt. Andere Schilder aber lassen sich durch die Aufkleber nicht mehr genau lesen. Wie schnell darf ich fahren? Darf ich hier überhaupt parken? So was kann man wegen der Aufkleber oft nicht mehr beantworten – ein Problem. Jan Hüttemannmehr...

KINA Werne-Herbern

Dach könnte einstürzen

Herbern. Wenn man sagt, dass einem das Dach oder die Decke auf den Kopf fällt, heißt das sinngemäß, dass man es in den eigenen vier Wänden nicht mehr aushält. Das ist eigentlich ein Sprichwort. Für die Familie Reher ist das jetzt aber bittere Realität.mehr...