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„Institution“ Verhaegh kehrt zurück: Wiedersehen mit FCA

Augsburg. Der alte Käpt'n kommt zurück. Paul Verhaegh spielte sieben Jahre für den FC Augsburg, dann wechselte er im Sommer zum VfL Wolfsburg. Der Niederländer darf sich auf eine „harte“ Begrüßung gefasst machen.

„Institution“ Verhaegh kehrt zurück: Wiedersehen mit FCA

Paul Verhaegh trägt jetzt das Trikot des VfL Wolfsburg. Foto: Guido Kirchner

Für den Neu-Wolfsburger Paul Verhaegh und seine langjährigen Augsburger Teamkollegen wird es ein ganz besonderes Wiedersehen.

Sieben Jahre spielte der Niederländer für den FCA. Er wurde zur Führungsfigur und reifte zum Kapitän. Seit seinem Wechsel im Sommer nach Niedersachsen kommt es nun in der Fußball-Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr) erstmals wieder zum Klassentreffen.

Der alte Käpt'n kommt - und darf sich auf einen heißen Empfang gefasst machen. „Paul ist ein alter Kollege, jetzt steht er auf der anderen Seite“, sagte Caiuby, der auf der linken offensive Flanke häufig direkt auf den Rechtsverteidiger treffen dürfte. „Auf dem Platz ist es anders, da wird er hart von mir begrüßt“, sagte der Brasilianer und konnte sich dabei ein Lachen nicht verkneifen.

Verhaegh war ein ganz wichtiger Spieler für den FC Augsburg. Dass ihm niemand mehr nachtrauert, sagt einiges über die Entwicklung der Fuggerstädter in dieser Saison aus. „Paul war hier eine Institution, ein Führungsspieler, der sich auch außerhalb des Platzes durch seine Erfahrung viel eingebracht hat. Wir haben seinen Abgang mit Raphael Framberger und Daniel Opare jedoch gut abgefangen“, sagte Trainer Manuel Baum, der auf den stark verbesserten Opare setzt.

Die Marschroute für die Augsburger ist klar: Sie wollen ihre durchwachsene Heimbilanz aufpolieren. „Wir hatten zuhause eine Durststrecke, wir wollen wieder gut spielen und gewinnen“, sagte Baum. Die vergangenen drei Bundesligapartien in der heimischen Fußball-Arena konnten die Augsburger nicht für sich entscheiden.

Der letzte Heimsieg gelang am fünften Spieltag beim 1:0 gegen das Topteam von RB Leipzig. „Wir müssen wieder aggressiv gegen den Ball auftreten und früh stören“, empfahl Baum, der zuletzt alle 33 Spieler im Training um sich versammeln konnte.

Die Augsburger wollen die Wolfsburger, die unter Trainer Martin Schmidt nach sieben Remis am Stück zuletzt beim 3:1 gegen den SC Freiburg einen Dreier holen konnten, auf Distanz halten. Mit 16 Punkten liegt der FCA nur zwei Zähler vor den „Wölfen“. Und das soll mindestens auch so bleiben. „Wir haben jetzt noch fünf Spiele vor der Brust und in jedem eine realistische Chance, etwas zu holen. So wollen wir das auch angehen“, sagte Baum, der den Niedersachsen um Mario Gomez und Daniel Didavi „richtig viel Qualität“ bescheinigt.

Verhaegh und Co. wollen dagegen gerne am Konkurrenten vorbeiziehen. Der 34-Jährige kann da natürlich als wichtiger Tippgeber dienen. „Ich habe in der vergangenen Woche nicht mit Paul über den FC Augsburg geredet. Auf dieses Spiel bereiten wir uns wie immer vor, auf unsere Weise, akribisch“, berichtete VfL-Coach Schmidt. „Wir schauen, wie sie in den letzten Wochen gespielt haben, was sie ausmacht und was ihre Stärken und Schwächen sind.“ Wenn Verhaegh allerdings etwas auffalle, „kann er uns gerne Bescheid geben“.

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