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Jugenduntersuchung

J1 – was passiert da eigentlich?

DORTMUND. Der Körper verändert sich, die Pickel sprießen und die Laune fällt in den Keller – für viele Mädchen und Jungen gleicht das Leben in der Pubertät einer Baustelle. Kein Wunder, dass vielen Teenagern beim Gedanken an einen Arztbesuch, bei dem ihr Körper genau unter die Lupe genommen wird, eher mulmig zumute ist.

J1 – was passiert da eigentlich?

Nicht einmal jeder zweite Teenager in Westfalen-Lippe im Alter zwischen 12 und 14 Jahren geht zur wichtigen Jugenduntersuchung J1. Foto: AOK/hfr.

Doch gerade in der Zeit des hormonellen Umbruchs und körperlichen Wachstums sollten Jugendliche das Angebot der Jugend-Vorsorgeuntersuchungen nutzen.

Allerdings geht nicht einmal jeder zweite Teenager in Westfalen-Lippe zur Jugenduntersuchung J1. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der AOK NORDWEST hervor. Danach nutzten nur etwa 41,6 Prozent der Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren im vergangenen Jahr den medizinischen Check, der von den gesetzlichen Krankenkassen kostenfrei angeboten wird.

„Ob Kleinkind oder Jugendlicher – Eltern wollen wissen, ob sich ihr Kind gut entwickelt und gesund ist. Nach den Früherkennungsuntersuchungen für Kinder ist daher auch die Jugenduntersuchung J1 ein wichtiger Termin“, sagt AOK-Chef Tom Ackermann. Denn in dem für die J1 empfohlenen Alter ist die Pubertät in vollem Gange, und die Jugendlichen verändern sich besonders stark.

Entwicklungssstadien

Im Rahmen der Untersuchung werden Größe, Gewicht und der Impfstatus sowie Blut und Harn überprüft. Der Arzt klärt die pubertären Entwicklungsstadien sowie den Zustand der Organe, des Skelettsystems und der Sinnesfunktionen ab.

Fehlhaltungen aufgrund von Wachstumsschüben sowie chronische Krankheiten können so frühzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden. Auch auf eventuelle Hautprobleme, Allergien und Essstörungen wie Magersucht oder Übergewicht wird eingegangen.

Ausführliches Gespräch

Neben der körperlichen Untersuchung nimmt sich der Arzt Zeit für ein ausführliches Gespräch mit dem Jugendlichen. Denn in dem Alter ist es wichtig, nicht nur die körperliche Entwicklung zu kontrollieren, sondern auch über die geistigen und sozialen Kompetenzen zu beraten. Das persönliche Gespräch ist selbstverständlich vertraulich und eine Chance, Fragen zu stellen.

Der Jugendliche entscheidet darüber, ob die Eltern dabei sein sollen oder nicht. Nach Wunsch darf auch eine Freundin oder ein Freund den Jugendlichen begleiten.

Zu dem Termin sollten die elektronische Gesundheitskarte und der Impfpass mitgebracht werden. Die Kosten dafür werden von den Krankenkassen übernommen.Darüber hinaus bezahlt die AOK NORDWEST für ihre Versicherten auch die Jugenduntersuchung J2 für Jugendliche im Alter zwischen 16 und 17 Jahren.

AOK NORDWEST

Kopenhagener Straße 1
44269 Dortmund
Tel. (0231) 4 19 30
E-Mail: kontakt@nw.aok.de
www.aok.de/nw

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