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„Jecken“ sorgen für Dauereinsatz der Kölner Polizei

Köln. Zehntausende „Jecken“ haben die Kölner Polizei in Atem gehalten. Von Samstagvormittag bis zum Sonntagmorgen waren etwa 1000 Beamte zur Eröffnung der Karnevalssaison im Einsatz, wie die Behörde mitteilte.

„Jecken“ sorgen für Dauereinsatz der Kölner Polizei

Ein Jeck mit Maske feiert in Köln den Beginn der Karnevalsession. Foto: Rolf Vennenbernd

Bereits am Vormittag mussten der Heumarkt und der Alte Markt wegen Überfüllung gesperrt werden. Am Nachmittag wurde der Bereich um die Zülpicher Straße für die zuströmenden Feiernden abgeriegelt. Um die Mittagszeit sorgte ein Tweet der Deutschen Bahn für Verwirrung. Demnach sei die ganze Innenstadt überfüllt gewesen und gesperrt worden. Ein Polizeisprecher wies dies zurück - er vermutete ein Kommunikationsproblem.

Bis zum Einsatzende am Sonntagmorgen wurden 50 Personen festgenommen. Es gab unter anderem Strafanzeigen zu Körperverletzungsdelikten, Taschendiebstählen und sexuellen Übergriffen. Am frühen Nachmittag wurden zwei 23-jährige Frauen von einem Bierkrug am Kopf getroffen. Sie mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Ersten Ermittlungen zufolge hatte ein Unbekannter den Krug in die Menge geworfen. Er konnte zunächst fliehen.

Gegen 19 Uhr wurde es in der Altstadt leerer, die Feiernden waren vermehrt im Zülpicher Viertel und an den Ringen anzutreffen. Um 3.30 Uhr wurde der Sondereinsatz beendet und die Polizei ging zum normalen Nachtbetrieb über.

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