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Knapp 350 000 Binnenflüchtlinge in Afghanistan seit Januar

Kabul.

In Afghanistan sind seit Jahresbeginn knapp 350 000 Menschen vor Gefechten zwischen radikalislamischen Taliban und Sicherheitskräften aus ihren Heimatorten geflohen. Das geht aus einem in der Nacht veröffentlichten Bericht der UN-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe hervor. Im früher als eher ruhig geltenden Norden und Nordosten würden mittlerweile 32 Prozent aller Kriegsvertriebenen registriert, melden die UN. Dort war bis 2013 die Bundeswehr Schutzmacht. Immer noch führt sie dort ein großes Feldlager.

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