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Kriterien für Fußball-WM 2026: Vergabe womöglich erst 2020

Zürich. Der Fußball-Weltverband FIFA will mit möglichst hoher Transparenz bei den Bewerbungskriterien für die WM 2026 verlorenes Vertrauen zurückgewinnen und hat bei der Veröffentlichung auch eine spätere Vergabe als bislang geplant ins Spiel gebracht.

Kriterien für Fußball-WM 2026: Vergabe womöglich erst 2020

Der Fußball-Weltverband strebt möglichst hohe Transparenz bei den Bewerbungskriterien an. Foto: Steffen Schmidt/KEYSTONE

Sollten weder die gemeinsamen Interessenten Kanada, USA und Mexiko noch Marokko beim FIFA-Kongress im Juni 2018 den Zuschlag erhalten, eröffnet der Weltverband eine zweite Runde im Bewerbungsverfahren. Die Entscheidung, wo die mit 48 Mannschaften größte WM-Endrunde der Geschichte ausgetragen wird, fiele dann erst im Mai 2020. Das geht aus den am 7. November veröffentlichten Unterlagen hervor.

Für die zweite Runde dürften sich auch Gastgeber aus Asien und Europa bewerben. Diese Regionen sind bislang ausgeschlossen, weil die WM 2018 in Russland und die WM 2022 in Katar stattfindet. Die WM 2026 vergeben erstmals alle Mitgliedern des FIFA-Kongresses.

Die FIFA betont in dem in vier Sprachen und auf jeweils 35 Seiten veröffentlichten Katalog ihren Willen zu größtmöglicher Öffentlichkeit. Das Verfahren müsse über jeden Zweifel erhaben sein, denn die FIFA sei der Fußballwelt „ein ethisches, transparentes, objektives und einwandfreies Bewerbungs- und Vergabeverfahren schuldig“, heißt es in einem gemeinsamen Vorwort von FIFA-Präsident Gianni Infantino und Generalsekretärin Fatma Samoura.

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