Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Kronzeuge: Vorwürfe gegen mutmaßlichen IS-Deutschlandchef

Celle.

Im Prozess gegen den mutmaßlichen Anführer der Terrormiliz IS in Deutschland, Abu Walaa, hat ein Kronzeuge schwere Vorwürfe gegen den Iraker und vier Mitangeklagte erhoben. „Es wurde dazu aufgerufen, Gewalt im Namen Allahs anzuwenden“, sagte der 23-jährige Deutschtürke vor dem Oberlandesgericht Celle. Er schilderte seine islamistische Radikalisierung und Unterweisung durch zwei der Angeklagten im Ruhrgebiet. „Uns wurden zwei Optionen dargelegt: Der bewaffnete Kampf in Deutschland, das heißt, hier Anschläge verüben, oder die Ausreise zum IS.“

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schlaglichter

Millionenfache Befristungen auf dem Jobmarkt

Berlin. Die Zahl der befristet Beschäftigten in Deutschland hat innerhalb der vergangenen 20 Jahre um mehr als eine Million zugenommen - auf rund 2,8 Millionen im vergangenen Jahr. Das geht aus einer Antwort des Statistischen Bundesamtes auf eine Anfrage der Linken-Politikerin Sabine Zimmermann hervor. Berücksichtigt wurden alle abhängig Beschäftigten ab 25 Jahren. Jüngere Arbeitnehmer im Übergang von Schule oder Hochschule zum Arbeitsmarkt flossen nicht ein. Zimmermann forderte einen Stopp des „Befristungsirrsinns“.mehr...

Schlaglichter

Schnee und Eis sorgen für Chaos auf den Straßen

Berlin. Der Wintereinbruch hat in vielen Teilen Deutschlands zu chaotischen Zuständen geführt. In einigen Regionen zählte die Polizei in der Nacht Hunderte Einsätze. Allein in Leipzig wurden innerhalb von vier Stunden etwa 100 Verkehrsunfälle gemeldet. In den meisten Fällen blieb es bei Blechschäden. Die Bahn sperrte die Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main. Fernverkehrszüge wurden umgeleitet. Die Strecke soll am Morgen wieder frei sein. Verspätungen im Regionalverkehr erwartet die Bahn noch in Norddeutschland.mehr...

Schlaglichter

De Maizière: Deutschland ist sicherer geworden

Berlin. Ein Jahr nach dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt sieht Innenminister Thomas de Maizière Fortschritte im Kampf gegen den Terrorismus. Deutschland sei sicherer geworden“, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Man habe etliche Maßnahmen ergriffen: beim Abschiebungsrecht, beim Ausweisungsrecht, bei der Führung gemeinsamer Dateien in Europa. Außerdem gebe es mehr Personal, neue Organisation und bessere Ausrüstung der Polizeien. Am 19. Dezember 2016 hatte der Attentäter Anis Amri mit einem gestohlenen Lastwagen 12 Menschen getötet und mehr als 70 verletzt.mehr...

Schlaglichter

Woche der GroKo-Vorentscheidung: SPD sieht Merkel am Zug

Berlin. Vor ersten Gesprächen über eine mögliche Neuauflage der großen Koalition drängt die SPD die Union zu Zugeständnissen. Am Ende dürfe es inhaltlich kein Wischiwaschi geben. Sonst lohne es sich nicht, in irgendeiner Form vier Jahre zusammenzuarbeiten, sagte der Sprecher des linken Flügels, Matthias Miersch der „Berliner Zeitung“. Erste Gespräche der Partei- und Fraktionsvorsitzenden von Union und SPD starten am Mittwoch. Bei der CDU kommt heute erneut der Vorstand zusammen, um die Linie dafür abzustecken.mehr...

Schlaglichter

Minister sprechen mit Siemens-Managern über Stellenabbau

Berlin. Um die Zukunft der deutschen Siemens-Werke geht es heute bei einem Treffen mit Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries in Berlin. An dem Gespräch nehmen drei Vertreter des Siemens-Managements sowie Wirtschaftsminister aus Bundesländern mit Siemens-Standorten teil. Der Elektrokonzern hatte angekündigt, weltweit 6900 Stellen wegen schlechter Auftragslage in der Kraftwerkssparte abbauen zu wollen, davon etwa die Hälfte in Deutschland. Zwei Standorte im sächsischen Görlitz und in Leipzig mit zusammen 920 Arbeitsplätzen sollen geschlossen werden.mehr...

Schlaglichter

Fünf Verletzte bei Baumsturz auf Kinderkarussell

Eschweiler. Auf dem Weihnachtsmarkt in Eschweiler bei Aachen ist ein 15 Meter hoher Baum auf ein Kinderkarussell gestürzt. Fünf Erwachsene wurden dabei verletzt, einer von ihnen schwer. Kinder wurden nicht verletzt. Der Baumstamm sei oberhalb einer Verankerung abgebrochen, als auf dem Weihnachtsmarkt gerade starker Wind wehte, sagte ein Polizeisprecher. Nun werde ermittelt, ob der Baumstamm wegen der Windböen nachgegeben habe oder ob ein Fehler beim Aufstellen des Baums gemacht worden sei.mehr...