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Ladestation für E-Auto am Haus: 11 bis 22 Kilowatt sinnvoll

Düsseldorf. Elektro-Autos lassen sich problemlos über gewöhnliche Steckdosen aufladen. Das jedoch dauert lange. Eine Alternative bieten hier Ladesäulen und Wand-Ladestationen für Privathäuser. Diese Anschaffung wird von manchen Bundesländern gefördert.

Ladestation für E-Auto am Haus: 11 bis 22 Kilowatt sinnvoll

Elektro-Autos laden schneller an angepassten Ladestationen. Diese lassen sich auch in der Garage installieren. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

Besitzer von Elektro-Autos können ihren Wagen zu Hause aufladen - allerdings dauert das an gewöhnlichen Steckdosen sehr lang. Und es kann sein, dass die Steckerkontakte auf Dauer überlasten. Eine eigene Ladestation ist die Alternative.

Für Privathäuser sind Ladesäulen und Wand-Ladestationen mit 11 bis 22 Kilowatt sinnvoll - und unter Umständen zum Beispiel durch Programme mancher Bundesländer förderfähig. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin.

Es gilt: Je höher die Kilowattzahl der Ladestation, desto schneller lädt sie das E-Auto auf - theoretisch. Denn der Wagen selbst hat darauf ebenfalls Einfluss: Die Ladegeschwindigkeit hänge auch davon ab, wie viel Leistung das jeweilige Modell aufnehmen kann und wie voll der Akku ist, so die Verbraucherzentrale.

Allerdings sind die Tankstellen für Strom nicht überall umsetzbar: Es kann sein, dass das lokale Stromnetz ohne einen Ausbau einen Anschluss für E-Autos nicht verkraftet. Daher muss der örtliche Netzbetreiber in die Planung eingebunden sein.

Eine Ladestation kostet je nach Ausstattung zwischen etwa 800 und 2500 Euro plus Verkabelung, Montage und eventuell einen eigenen Stromzähler. Es ist möglich, dass der von einer Photovoltaikanlage auf dem Dach produzierte Strom in die Ladestation fließt.

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