Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Lebenslang für Ex-General Mladic wegen Völkermordes

Den Haag.

Der bosnisch-serbische Ex-General Ratko Mladic ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Richter des UN-Kriegsverbrechertribunals zum früheren Jugoslawien sprachen ihn in Den Haag unter anderem schuldig wegen des Völkermordes in Srebrenica. Mladic war Oberkommandant der bosnisch-serbischen Truppen, die im Juli 1995 die UN-Schutzzone Srebrenica überrannt und anschließend etwa 8000 muslimische Jungen und Männer ermordet hatten. Während der Urteilsverkündung war Mladic aus dem Gerichtssaal entfernt worden, nachdem er lautstark protestiert hatte.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schlaglichter

Auch Niederlande klagen gegen deutsche Maut-Pläne

Den Haag. Die Niederlande werden sich der Klage Österreichs gegen die Einführung einer Maut in Deutschland anschließen. Das teilte das Verkehrsministerium in Den Haag mit. Die deutschen Pläne verstießen gegen europäische Regeln. Bereits im Oktober hatte Den Haag angekündigt, eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof zu prüfen. „Das Kabinett findet, dass die deutschen Mautpläne diskriminierend sind und gegen das Prinzip des freien Verkehrs verstoßen“, heißt es in der Erklärung. Eine Maut in Deutschland würde niederländische Autofahrer 60 bis 100 Millionen Euro im Jahr kosten.mehr...

Schlaglichter

Bundesanwaltschaft klagt Franco A. wegen Anschlagsplänen an

Karlsruhe. Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen den Soldaten Franco A. unter anderem wegen Anschlagsvorbereitungen vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt erhoben. Der Fall hatte im Frühjahr für Schlagzeilen gesorgt, weil es dem Offizier gelungen war, sich beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erfolgreich als syrischer Flüchtling auszugeben. Der Oberleutnant war erst Ende November aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Der 28-Jährige habe aus einer rechtsextremen Gesinnung heraus einen Anschlag vorbereitet, teilte die Bundesanwaltschaft mit.mehr...

Schlaglichter

Mehr als 200 Künstler mahnen Freiheit für Deniz Yücel an

Berlin. Mehr als 200 nationale und internationale Künstler und Intellektuelle fordern die Freilassung des in der Türkei inhaftierten deutschen Journalisten Deniz Yücel. Wie die Zeitung „Die Welt“ berichtete, folgten unter anderen U2-Sänger Bono sowie die Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk und Elfriede Jelinek einem Aufruf des Freundeskreises #FreeDeniz. Der „Welt“-Journalist Yücel sitzt seit dem 27. Februar in der Haftanstalt Silivri westlich von Istanbul in U-Haft. Die Türkei wirft ihm Terrorpropaganda vor.mehr...

Schlaglichter

Mehr als 200 Künstler mahnen Freiheit für Deniz Yücel an

Berlin. Mehr als 200 nationale und internationale Künstler und Intellektuelle fordern die Freilassung des in der Türkei inhaftierten deutschen Journalisten Deniz Yücel. Wie die Zeitung „Die Welt“ berichtete, folgten unter anderen U2-Sänger Bono sowie die Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk und Elfriede Jelinek einem entsprechenden Aufruf des Freundeskreises #FreeDeniz. Der „Welt“-Journalist Yücel sitzt seit dem 27. Februar in der Haftanstalt Silivri westlich von Istanbul in U-Haft. Die Türkei wirft ihm Terrorpropaganda und Volksverhetzung vor.mehr...

Schlaglichter

USA nach Jerusalem-Entscheidung im Sicherheitsrat isoliert

New York. Nach der umstrittenen Jerusalem-Entscheidung ihres Präsidenten Donald Trump haben die USA bei einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats massive Kritik aller 14 anderen Mitglieder des Gremiums einstecken müssen. Die Entscheidung, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, stelle einen „gefährlichen Präzedenzfall“ dar, sagte Ägyptens UN-Botschafter Amr Abdellatif Aboulatta. US-Botschafterin Nikki Haley hatte die Entscheidung zuvor verteidigt. „Unsere Handlungen sollen das Ziel des Friedens voranbringen“, sagte Haley.mehr...

Schlaglichter

US-Außenministerium setzt Trumps Einreiseverbote um

Washington. Das US-Außenministerium hat damit begonnen, die umstrittenen Einreiseverbote für Menschen aus acht Ländern umzusetzen. In den amerikanischen Botschaften und Konsulaten weltweit sei heute die Anordnung von Präsident Donald Trump in Kraft getreten, teilte das US-Außenministerium mit. Der Oberste Gerichtshof hatte am Montag grünes Licht für einen solchen Schritt gegeben. Die gerichtlichen Auseinandersetzungen um die Einreiseverbote gehen aber weiter. Von den Visasperren betroffen sind Menschen aus dem Iran, dem Tschad, Libyen, Somalia, Syrien und dem Jemen.mehr...