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Literaturfest München zwischen Wahrheit und Fiktion

München. Bücher, Bücher, Bücher: München lädt zum Literaturfest. Von morgens bis in die Nacht hinein können Buchliebhaber in Neuerscheinungen schmökern, an Diskussionen teilnehmen oder ihre Lieblingsautoren sogar persönlich erleben.

Literaturfest München zwischen Wahrheit und Fiktion

Doris Dörrie ist die Kuratorin des Literaturfestes München. Foto: Ursula Düren

Geschichten rund um Wahrheit und Erfindung stehen dieses Jahr im Mittelpunkt des Literaturfestes München. Unter dem Motto „Alles Echt. Alles Fiktion“ lädt das Festival zu Lesungen, Vorträgen, Diskussionen, Filmvorführungen und vielem mehr.

Los geht es am Mittwochabend (15. November) mit der Eröffnung, zu der neben der diesjährigen Kuratorin Doris Dörrie auch die Autoren Deborah Feldman, Ariel Levy und Frank Witzel erwartet werden, ebenso wie der Kinderbuchautor Paul Maar, Schöpfer des „Sams“.

Insgesamt erwartet das Literaturfest bis zum 3. Dezember rund 80 Autoren, darunter Salman Rushdie („Die satanischen Verse“) und der Bestseller-Autor Ken Follett („Das Fundament der Ewigkeit“). Am 20. November wird zudem der Geschwister-Scholl-Preis verliehen, der in diesem Jahr an Hisham Matar geht für sein Buch „Die Rückkehr“. Matar schildert darin die Suche nach seinem in Libyen verschollenen Vater. Der Preis des bayerischen Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und der Stadt München ist mit 10 000 Euro dotiert.

Neben dem Literaturfest gibt es auch die 58. Münchner Bücherschau im Kulturzentrum Gasteig. Dort präsentieren Verlage mehr als 20 000 Neuerscheinungen. Am ersten Dezemberwochenende (2./3. Dezember) lädt das Literaturhaus zum Markt der unabhängigen Verlage unter dem Motto „Andere Bücher braucht das Land 2017“. Auch für Kinder wird einiges geboten. So gibt es in einer Leseecke rund 20 Originalillustrationen aus Paul Maars Kinderbüchern zu sehen.

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