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Löwen kassieren erste Niederlage in der Champions League

Frankfurt/Main. Die Rhein-Neckar Löwen müssen der brutalen Terminhatz Tribut zollen. Bei der Niederlage in Skopje sind die Mannheimer chancenlos. Die Füchse Berlin dürfen im EHF-Pokal für die Gruppenphase planen.

Löwen kassieren erste Niederlage in der Champions League

Andy Schmid erzielte fünf Treffer bei der Rhein-Neckar-Löwen-Niederlage in Skopje. Foto: Uwe Anspach

Nach der ersten Niederlage in der Champions League sehnten sich die entkräfteten Rhein-Neckar Löwen nach etwas Ruhe. „Wir sind alle müde und überspielt“, erklärte Andy Schmid nach dem 26:30 (13:17) bei Titelverteidiger Vardar Skopje.

Für den deutschen Handball-Meister war es am Samstag das achte Auswärtsspiel in Serie und die vierte Partie binnen einer Woche. „Für uns ist es wichtig, dass wir uns nun erholen und auch im Kopf wieder die nötige Frische finden“, sagte Löwen-Trainer Nikolaj Jacobsen.

Der erste Rückschlag in der Königsklasse ließ die Chancen der Mannheimer auf den Gruppensieg, der den direkten Einzug ins Viertelfinale bringt, auf ein Minimum sinken. Vier Punkte beträgt der Rückstand auf Skopje - und der Termin-Wahnsinn geht nahtlos weiter.

Schon am kommenden Sonntag steht das Rückspiel gegen den mazedonischen Meister an, drei Tage zuvor sind die Löwen in der Bundesliga bei Frisch Auf Göppingen gefordert. „Wir haben jetzt zwei Spiele in Folge verloren, aber das wirft uns nicht um“, sagte Teamchef Oliver Roggisch. „Wenn wir an unsere kämpferische Leistung in den nächsten Spielen anknüpfen, werden wir auch wieder gewinnen.“

Angesichts der immensen Belastung gönnte Jacobsen am Samstag zu Beginn einigen Leistungsträgern eine Pause und ließ seine Mannschaft zunächst in Ballbesitz konsequent mit dem siebten Feldspieler angreifen. Doch Skopje war einfach zu stark - und ausgeruhter. „Wir haben beim Champions-League-Sieger gespielt, der heute deutlich frischer war als wir. Um hier zu punkten muss schon alles passen“, sagte Roggisch.

Vor 5500 Zuschauern waren Andy Schmid und Rafael Baena mit jeweils fünf Treffern beste Torschützen der Nordbadener, die trotz der Niederlage mit 11:5 Punkten im Rennen um eine Topplatzierung in der Vorrundengruppe A bleiben.

Im EHF-Pokal kann Bundesliga-Spitzenreiter Füchse Berlin für die Gruppenphase planen. Der Hauptstadtclub gewann das Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde beim FC Porto mit 30:27 (14:12). Dennoch warnte Füchse-Manager Bob Hanning vor dem Rückspiel in eigener Halle: „Das Ergebnis ist gut, aber zu sicher dürfen wir uns nicht fühlen.“

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