Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Mindestens 85 Tote bei Anschlag auf Moschee in Ägypten

Kairo.

Bei einem Anschlag auf eine Moschee auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel sind mindestens 85 Menschen getötet und 80 weitere verletzt worden. Das teilten lokale Sicherheitskreise in der Hauptstadt Kairo mit. Demnach legten Angreifer mehrere Sprengsätze rund um die Al-Rawdah-Moschee in der Nähe der Provinzhauptstadt Al-Arisch und zündeten sie, als die Gläubigen nach dem Freitagsgebet herauskamen. Anschließend hätten sie auf Flüchtende geschossen. Auf der Sinai-Halbinsel kommt es immer wieder zu terroristischen Angriffen eines Ablegers der Terrormiliz Islamischer Staat.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schlaglichter

Abgeschobener Afghane soll nach Deutschland zurückkehren

Tübingen. Ein abgeschobener afghanischer Flüchtling wird heute in Frankfurt am Main erwartet. Er muss wegen eines Verfahrensfehlers nach Deutschland zurückgeholt werden. Der Mann soll von Pakistan aus losfliegen. Von Frankfurt aus will Haschmatullah F. nach eigenen Angaben nach Tübingen fahren. Er hatte im Sommer einige Monate dort gelebt. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hatte seine Abschiebung irrtümlich erlaubt, obwohl am Verwaltungsgericht Sigmaringen ein Eilantrag seines Anwalts dagegen anhängig war. Solche Anträge gewähren Abschiebeschutz.mehr...

Schlaglichter

Wieder Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert

Gaza. Militante Palästinenser im Gazastreifen haben erneut Raketen auf Israel abgefeuert. Das Raketenabwehrsystem Eisenkuppel habe zwei Geschosse am Abend abgefangen, teilte die israelische Armee mit. Eine dritte vom Gazastreifen aus abgefeuerte Rakete sei auf offener Fläche gelandet. Niemand wurde verletzt. Das Raketenfeuer hat seit der Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, zugenommen.mehr...

Schlaglichter

Haft wegen eines aufreizenden Videos

Kairo. Eine ägyptische Sängerin wehrt sich gegen eine zweijährige Haftstrafe, die sie wegen eines aufreizenden Popvideos verbüßen soll. Die 25 Jahre alte Shyma war im vergangenen Monat verhaftet worden, weil der Clip angeblich sexuelle Begierden auslöst. Ein Gericht verurteilte sie in dieser Woche wegen Anstachelung zu unsittlichem Verhalten zu zwei Jahren Haft. Über die von der Sängerin eingelegte Berufung werde nun am 1. Januar verhandelt, meldete die staatliche Nachrichtenseite Al-Ahram.mehr...

Schlaglichter

Bundestag: Unterstützung von Terroropfern muss besser werden

Berlin. Der Bundestag fordert dringend eine bessere Unterstützung und Betreuung von Terroropfern und deren Angehörigen. Das Parlament beschloss dazu einen gemeinsamen Antrag von Union, SPD, FDP und Grünen. Darin verlangen die Abgeordneten unter anderem mehr Entschädigungszahlungen sowie die Einrichtung zentraler Anlaufstellen für Betroffene in Bund und Ländern. Der Opferbeauftragte der Bundesregierung Kurt Beck hatte heute rund ein Jahr nach dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt seinen Abschlussbericht vorgelegt.mehr...

Schlaglichter

Opferbeauftragter: Finanzhilfen für Terroropfer erhöhen

Berlin. Ein Jahr nach dem Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt hat der Opferbeauftragte der Bundesregierung, Kurt Beck, deutlich höhere Entschädigungen für Hinterbliebene und Verletzte gefordert. Zudem sollten materielle Schäden unabhängig davon ersetzt werden können, ob die Tat mit einem Fahrzeug begangen wurde, heißt es in dem Abschlussbericht zu den Opferhilfen, den Beck vorstellte. Härteleistungen von 10 000 Euro für einen nahen Angehörigen seien deutlich zu niedrig. Bei dem Anschlag waren zwölf Menschen getötet und annähernd 100 Menschen verletzt worden.mehr...

Schlaglichter

Merkel: Bei Kampf gegen Terrorismus im Sahel drängt die Zeit

La Celle-Saint-Cloud. Kanzlerin Angela Merkel hat einen raschen Start der Anti-Terroraktionen in der Sahelzone mit logistischer und finanzieller Hilfe aus der EU und Deutschland gefordert. „Es geht hier um eine drängende Aufgabe“, sagte Merkel nach einer Konferenz zum Anti-Terror-Kampf in der Sahelzone auf Schloss La Celle-Saint-Cloud bei Paris. „Der islamistische Terrorismus breitet sich aus. Wir können nicht warten, sondern wir müssen möglichst schnell auch beginnen, hier diesen Kampf zu führen.“mehr...