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Mit Hilfe doch noch zum Job

Mit Hilfe doch noch zum Job

Wer keinen Job findet, muss zur Agentur für Arbeit. Vor allem Jugendlichen soll dieses Schicksal erspart bleiben. dpa Foto: dpa

Werne. Was passiert nach der Schule? Im Idealfall absolviert man eine Ausbildung und landet danach im Beruf. Dort verdient man Geld, von dem man leben kann. Oder, wie es in der Fachsprache heißt, welches „die Existenz sichert“.

Was aber, wenn es nicht so gut läuft? Wenn es mit dem Schulabschluss nicht klappt, man keinen Ausbildungsplatz findet oder einfach keine Lust hat, Bewerbungen zu schreiben? Die Ursachen dafür können verschieden sein, das Ergebnis ist das gleiche: Man bekommt Arbeitslosengeld und sogenannte Hilfeleistungen, also zum Beispiel Geld für Heizkosten oder Miete. Die bezahlen die Städte, Gemeinden und Kreise. Mehr Arbeitslose bedeuten hier also auch mehr Kosten.

Erfahrungsgemäß ist es schwieriger, jemanden in einen neuen Job zu bekommen, wenn er zuvor viele Jahre arbeitslos war. Deshalb haben sich die Stadt Werne, das Jobcenter Kreis Unna und die Agentur für Arbeit Hamm zu einer Jugendberufsagentur zusammengeschlossen. Ihr Ziel: Schüler, die aufgrund ihrer Leistungen oder ihrer familiären Situation Gefahr laufen, keinen Job zu bekommen, schon frühzeitig zu unterstützen – und auf diese Weise zu verhindern, dass sie langfristig in die Arbeitslosigkeit abstürzen. Daniel Claeßen

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