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AOK Gesundheitstalk

Mit Sport Venenleiden vorbeugen

DORTMUND. Regelmäßig Sport treiben und Kompressionsstrümpfe tragen. So lassen sich Venenerkrankungen am besten vorbeugen. Zu diesem Fazit kamen die Experten beim AOK-Gesundheitstalk ‚Zeigt her eure Beine!‘ im voll besetzten LCC in Dortmund.

Mit Sport Venenleiden vorbeugen

Diskutierten beim AOK-Gesundheitstalk im voll besetzten Lensing-Conference-Center: (v.l.) Prof. Dr. Markus Stücker, Mike Ivica Muretić, Dr. Erika Mendoza, AOK-Chef Tom Ackermann und Moderator Sven Preger. Foto: AOK/hfr.

Wie wichtig das Thema in der Gesellschaft ist, machte AOK-Vorstandschef Tom Ackermann deutlich: „Quer durch alle Altersgruppen haben jede fünfte Frau und jeder sechste Mann ein Venenproblem, das medizinisch behandelt werden müsste.“ Das führe zu großem persönlichen Leid und einer eingeschränkten Lebensqualität. Bundesweit fielen jährlich rund 2,8 Millionen Arbeitstage aufgrund von Venenleiden aus.

Bewegungsmangel – vor allem langes Sitzen und Stehen – sei unumstritten die Hauptursache für Venenerkrankungen. „Beim Sitzen kann die Muskelpumpe nicht mehr arbeiten. Das Blut aus dem Unterschenkel kann nicht mehr richtig zum Herzen zurückgepumpt werden mit der Folge, dass sich die Venen erweitern, sich das Blut staut und es im schlimmsten Fall zu Thrombosen kommt“, erklärte Prof. Dr. Markus Stücker, Leitender Arzt am Venenzentrum der Dermatologischen und Gefäßchirurgischen Kliniken der Ruhr-Universität Bochum.

Schwere, geschwollene Beine

Daher sollten Venenerkrankungen behandelt werden, sobald Beschwerden auftreten. „Schwere, geschwollene Beine, Krampfadern oder Hautentzündungen sind Alarmzeichen, die eine nähere Untersuchung erfordern“, so Prof. Stücker.

Zur Behandlung stünden heute eine ganze Fülle von Methoden zur Verfügung. „Die grundlegende Behandlungsform für alle Formen von Krampfadern und Beinschwellungen ist die Kompressionstherapie“, sagte Dr. Erika Mendoza, Allgemeinärztin mit Schwerpunkt Phlebologie.

Der Einsatz von Kompressionsstrümpfen könne zunächst immer eine Operation ersetzen oder hinausschieben. Bei Thrombosen seien sie aber unerlässlich.

„Bei der Vorbeugung von Venenerkrankungen spielt vor allem Bewegung eine große Rolle“, betonte Mike Ivica Muretić, Physiotherapeut der U23 von Borussia Dortmund. Wichtig sei, die Waden- und Fußmuskeln zu aktivieren und zu stärken, denn speziell die Wadenmuskulatur unterstütze den venösen Rückstrom.

Wadenmuskulatur aktivieren

„Das A und O ist, sich regelmäßig zu bewegen“, so Muretić. Geeignet seien Sportarten wie Nordic Walking, Joggen, Radfahren, alle gängigen Ballsportarten und Schwimmen. AOK-Chef Tom Ackermann hob die Präventionsangebote und die Sportberatung der AOK NORDWEST hervor. „Wir möchten unseren Versicherten die schweren Folgen eines Venenleidens ersparen und bieten daher entsprechende Programme zur Vorbeugung“, so Ackermann.

Bereits im Alltag könne man seinen Venen etwas Gutes tun: Treppensteigen statt Aufzug fahren, das Fahrrad für kurze Strecken nutzen oder einen Spaziergang in der Mittagspause. Hauptsache, die Durchblutung der Beine werde angeregt.

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