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Tennis: WM in London

Nadal weint nach ATP-Finals-Aus nicht: „Ich bin raus“

London Bei den ATP Finals läuft es einfach nicht. Rafael Nadal muss verletzt aufgeben. Die Lücke in seiner riesigen Titelsammlung bleibt - und Alexander Zverev rückt in der Favoritenliste vor. Vor dem 20-jährigen Deutschen im Kreis der Turniersieg-Anwärter steht aber noch ein ganz dicker Brocken.

Nadal weint nach ATP-Finals-Aus nicht: „Ich bin raus“

Rafael Nadal musste bei den ATP-Finals in London aufgeben. Foto: dpa

Tennisstar Rafael Nadal machte es kurz: „Ich bin raus. Meine Saison ist beendet“, sagte er in der Nacht zum Dienstag. Zuvor hatte er sein Auftaktmatch bei den ATP Finals gegen den Belgier David Goffin nach drei spannenden Sätzen 6:7 (5:7), 7:6 (7:4), 4:6 verloren. Trotz seiner Knieschmerzen weiterzuspielen, ergebe einfach keinen Sinn. „Natürlich bin ich enttäuscht. Aber ich werde nicht weinen. Ich hatte eine großartige Saison.“

Viertes Mal Nummer eins zum Jahresende

Der 16-malige Grand-Slam-Champion verpasst damit eine weitere Chance, erstmals ATP-Finals-Sieger zu werden. Er beendet jedoch auch so als Nummer eins der Tennis-Welt das Jahr. Es ist bereits das vierte Mal, dass ihm das gelungen ist.

Nach vielen Verletzungsproblemen in den zwei vergangenen Spielzeiten, fand der 31 Jahre alte Spanier 2017 zu alter Stärke zurück, gewann die Grand-Slam-Turniere von Paris und New York und blieb vor allem konstant fit. Doch jetzt endet das Jahr für ihn mit diesem Rückschlag. „Das Gute ist, dass es nichts Neues ist“, sagte Nadal. Er sei wahrscheinlich der Topspieler mit den meisten Verletzungen. Sein Team und er wüssten, was nun zu tun sei.

Geschwächtes Turnierfeld

Das ohnehin geschwächte Teilnehmerfeld der ATP Finals verliert durch Nadals Aus ihren vorletzten Topstar: Die Weltklassespieler Novak Djokovic und Andy Murray hatten sich gar nicht erst qualifiziert, weil sie in diesem Jahr lange verletzt waren.

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Der 36 Jahre alte Schweizer Roger Federer, Weltranglisten-Zweiter, ist nun alleiniger Topfavorit auf den Turniersieg. Ein Finale zwischen ihm und Nadal hatte als am wahrscheinlichsten gegolten.

Zverev dritterfolgreichster Spieler des Jahres

Auf Platz zwei der Titelanwärter-Liste steigt Alexander Zverev auf: Der deutsche Tennisstar ist der dritterfolgreichste Spieler des Jahres. Sollte sich der 20-Jährige für das Halbfinale qualifizieren, kann er dort nicht mehr auf Nadal treffen, der in der anderen der beiden Vierergruppen der Tennis-WM gespielt hatte.

Für den Spanier rückte sein Landsmanns Pablo Carreno Busta nach. Nach der Niederlage Nadals gegen Goffin steht er in den verbleibenden beiden Partien gegen Dominic Thiem und Grigor Dimitrow unter Zugzwang. Auch Thiem braucht Siege. Er hatte sein Auftaktmatch gegen Dimitrow verloren.

Von dpa

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