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Das Morgen-Update

Nebel stoppt Trump - Feuerwehr nimmt nach Brand Kinder auf

NRW Der Nebel stoppt Donald Trump. Kinder kommen nach einem Brand bei der Feuerwehr unter. Und zwei Fragen zur Zukunft: Was wird aus dem Auto? Und was wird aus dem Wolf und den Schafen? Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Das Wetter: Am Mittwoch wird es rund acht Grad kalt, in der Südwesten von NRW kann es regnen, der Nordosten bleibt wahrscheinlich verschont. Abends soll der Regen aufhören.

Der Verkehr Bahn: Auf unseren virtuellen Bahnhofstafeln können Sie hier die aktuellen Abfahrzeiten in verschiedenen Bahnhöfen der Region live sehen.

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch einen überraschenden Besuch in der demilitarisierte Zone (DMZ) zwischen Süd- und Nordkorea vor seinem Eintreffen abgebrochen. Das Weiße Haus gab als Grund schlechtes Wetter an. Zum Zeitpunkt des Fluges habe dichter Nebel geherrscht.

  • Derweil gibt es in den USA Jubel bei den Demokraten und einen Dämpfer für Präsident Trump: Nach Hochrechnungen haben die Demokraten zwei Gouverneurswahlen gewonnen. Das Hauptaugenmerk galt dabei dem Rennen im US-Staat Virginia: Das Ergebnis dort wird als möglicher wichtiger Hinweis darauf gewertet, wie sich der Einfluss des republikanischen Trump auf die Kongresswahlen im November nächsten Jahres auswirken könnte.

  • Twitter-Nachrichten dürfen künftig doppelt so lang sein wie bisher. Der Kurznachrichtendienst stockte die Obergrenze für Text-Beiträge nach einem mehrwöchigen Test regulär auf 280 Zeichen auf. Das Feedback aus der Testphase besage, dass Nutzer sich mit der erhöhten Zeichenzahl zufriedener fühlen, da sie sich auf Twitter besser ausdrücken und gute Inhalte finden können, erklärte die Firma.

  • Als letztes UN-Land will nun auch Syrien dem Pariser Klimaabkommen beitreten - damit wären die USA völlig isoliert. Syrien habe sein Einlenken bei der Weltklimakonferenz in Bonn angekündigt, berichteten Konferenzteilnehmer.

  • Nach einem nächtlichen Brand in einem Kinderheim in Kleve sind die geretteten Jungen und Mädchen vorübergehend bei der Feuerwehr untergekommen. Die Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren wurden nach Polizeiangaben in der Nacht zum Mittwoch von dem Feuer in einer Garderobe der Einrichtung überrascht. Als der Rauchmelder anschlug, habe die Betreuerin die Kinder geweckt und unverletzt aus dem Gebäude gebracht. Die Feuerwehr löschte den Brand und nahm die acht Jungen und ein Mädchen in der Nacht erst einmal bei sich auf.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • Mitten in der heißen Phase der Jamaika- Sondierungsgespräche haben die Top-Berater der Bundesregierung das Wort. Am Mittwoch (11 Uhr) übergiben die fünf „Wirtschaftsweisen“ - in Berlin ihr Jahresgutachten zur Konjunkturlage an Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Mehrere Medien berichteten, dass die Prognosen für das Wirtschaftswachstum für 2017 und 2018 deutlich nach oben revidiert wurden. Demnach erwarten die Experten für das Jahr 2017 jetzt ein Wachstum von 2,0 Prozent.

  • Die EU-Kommission will am Mittwoch schärfere Klimaschutzvorgaben für Autos für die Jahre bis 2030 vorschlagen. So sollen Neuwagen 30 Prozent weniger Kohlendioxid ausstoßen. Zudem sollen die Autobauer bis dahin einen Anteil von 30 Prozent emissionsarmer Fahrzeuge an ihrer verkauften Flotte erreichen. An Zahlen und Details wurde aber bis zuletzt noch gefeilt. Die EU will ihre Zusagen nach dem Pariser Klimaabkommen einhalten und braucht deshalb strengere Vorgaben für Autos und Vans, die rund 15 Prozent aller Kohlendioxid-Emissionen verursachen.

  • Illegale Tötungen, gerissene Schafe, Sichtungen nahe bewohnten Gebieten: Die Rückkehr des Wolfs sorgt in Deutschland seit Jahren für Debatten. Wie geht es weiter im Umgang mit den Raubtieren? Neue Erkenntnisse und Zahlen zur Entwicklung des Bestands stellen Experten des Bundesamts für Naturschutz (BfN) und der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW) am Mittwoch (11 Uhr) in Berlin vor. Dabei soll es auch um Empfehlungen zum Umgang mit verhaltensauffälligen Wölfen gehen.

  • Ob Datenklau, Erpressungstrojaner oder Spionage: Mit der zunehmenden Digitalisierung wächst auch die Internetkriminalität. Wie steht es um die aktuelle IT-Sicherheitslage in Deutschland? Welche Methoden werden bei Cyberattacken besonders häufig angewendet? Diese und andere Fragen soll der Lagebericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beantworten, der am Mittwoch (10 Uhr) in Berlin vorgestellt wird. Präsentiert wird das Papier von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und BSI-Präsident Arne Schönbohm.

  • US-Präsident Donald Trump beendet am Mittwoch seinen Besuch in Südkorea und reist weiter nach China. Am Morgen steht zunächst eine mit Spannung erwartete Rede Trumps vor der Nationalversammlung in Seoul auf dem Programm. Am ersten Tag seines Aufenthalts in Südkorea hatte Trump sich zur Krise mit Nordkorea wegen dessen Atom- und Raketenprogramm vorsichtig optimistisch geäußert. Nach einer Kranzniederlegung auf dem Nationalfriedhof fliegt Trump am Nachmittag (Ortszeit) nach Peking.

  • Die Verteidigungsminister der Nato-Staaten wollen am Mittwoch in Brüssel über eine weitere Stärkung der Bündnisverteidigung beraten. Geplant ist unter anderem der Aufbau von zwei neuen Planungs- und Führungszentren für Marine-Operationen im Atlantik und für Truppenverlegungen innerhalb Europas. Sie sollen im Ernstfall eine schnelle und effiziente Reaktion des Bündnisses ermöglichen. Die Pläne zum Ausbau der sogenannten Kommandostruktur sind eine weitere Reaktion der Nato auf die als aggressiv wahrgenommene Politik Russlands.

  • Über den geplanten Austausch von Fluggastinformationen zwischen der EU und Kanada wollen Datenschützer von Bund und Ländern von Mittwoch (9.00 Uhr) an in Oldenburg beraten. Sensible Daten etwa über den Gesundheitszustand dürften nicht anlasslos und über einen langen Zeitraum gespeichert werden, sagte die Konferenz-Vorsitzende Barbara Thiel. Nach ihren Worten wollen die Konferenzteilnehmer einen Beschluss erarbeiten, der die Bundesregierung sowie den europäischen Gesetzgeber auffordert, das Gesetzesvorhaben nachzubessern.

  • Nach schweren Vorwürfen zu Missständen an der Berliner Polizeiakademie kommt der Innenausschuss des Abgeordnetenhauses am Mittwoch (10.00 Uhr) zu einer Sondersitzung zusammen. Die Polizeiführung soll Stellung nehmen. Die Opposition aus FDP, CDU und AfD hat die Sitzung durchgesetzt. Seit Tagen tauchen immer neue Vorwürfe zu Verwerfungen an der Ausbildungsstätte für die Hauptstadt-Polizei auf. Demnach sollen dort Polizeischüler mit Migrationshintergrund durch Hass, Lernverweigerung und Gewalt in einer Klasse aufgefallen sein. Auch von einer Unterwanderung durch kriminelle Großfamilien ist die Rede. Die Vorwürfe landeten über Umwege oder anonym bei der Polizeispitze.

  • Die Deutsche Bahn verfügt nach eigenen Angaben über fast 17.000 Bahnübergänge. Die Zahl der Unfälle an den Kreuzungen von Straße und Schiene sei in den vergangenen Jahren gesunken, auch dank Maßnahmen zur Sicherung oder Tests innovativer Techniken. Das teilte die Bahn vor einer Pressekonferenz mit, bei der am Mittwoch (11.00 Uhr) in Frankfurt neue Zahlen, Projekte und Entwicklungen rund um das Thema Sicherheit an Bahnübergängen vorgestellt werden sollen. Anlass ist das 15-jährige Bestehen der Präventionskampagne „sicher drüber“.

  • US-Vizepräsident Mike Pence reist am Mittwoch nach Texas, um den Ort des Kirchenmassakers mit 26 Toten zu besuchen. Gemeinsam mit seiner Frau Karen will er sich in Sutherland Springs mit Überlebenden und Angehörigen von Opfern treffen. Präsident Donald Trump hält sich derzeit in Asien auf. In dem kleinen Ort in Texas hatte ein 26-Jähriger am Sonntag in einer Baptistenkirche das Feuer eröffnet und 26 Menschen getötet. 20 weitere wurden verletzt. Der Täter wurde später tot in seinem Auto gefunden.

  • Tausende Rassehunde aus aller Welt sind ab Mittwoch in Leipzig zu Besuch. In der sächsischen Messestadt finden bis Ende der Woche zwei Hundeausstellungen statt. Zur German Winner Show sind rund 6000 Tiere aus Deutschland angemeldet. Bei der World Dog Show, die am Donnerstag beginnt, sollen noch einmal 24.800 Hunde aus aller Welt begutachtet werden. Juroren küren dabei die besten Hunde aus 280 Rassen. Die Tiere treten in verschiedenen Klassen gegeneinander an.

  • Im Prozess gegen zwei Frauen, die ihren gemeinsamen Ex-Partner nackt in einem Wald bei Berlin ausgesetzt haben sollen, werden am Mittwoch (9.00 Uhr) voraussichtlich die Plädoyers gehalten, wie das Landgericht Frankfurt (Oder) ankündigte. Auch das Urteil wird erwartet. Die Frauen sollen sich zu der Racheaktion zusammengeschlossen haben, weil sie sich von dem Mann bedroht fühlten. Gemeinsam mit unerkannt gebliebenen Mittätern passten die Angeklagten laut Staatsanwaltschaft ihr Opfer im März 2015 in Zepernick ab, stießen es in einen Transporter und verprügelten es. Schließlich wurde der 45-jährige Mann splitternackt in einem Wald ausgesetzt.

  • In Bamberg steht ein früherer Chefarzt vor Gericht, weil ihm eine Vergewaltigung vorgeworfen wird. Der 46-Jährige muss sich von Mittwoch (09.00 Uhr) an vor dem Landgericht verantworten, weil er im Dezember 2016 eine Frau dazu gedrängt haben soll, gegen ihren ausdrücklichen Willen sexuelle Handlungen an ihm vorzunehmen. Das kann juristisch als Vergewaltigung bewertet werden. Die Tat soll in einer Ambulanz geschehen sein, die vom Klinikum Bamberg betreut wird. Der Mediziner war zunächst in Untersuchungshaft gekommen, ist seit Februar aber wieder frei.

  • Weil er seine Mutter getötet haben soll, steht ein 18-Jähriger aus dem brandenburgischen Borkheide von Mittwoch (9.00) an in Potsdam vor Gericht. Laut Anklage soll der damals 17-Jährige Ende März die 58-Jährige durch Schläge „mit einem kantigen Gegenstand“ und mit mehreren Messerstichen getötet haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor. Die Frau war Anfang April von Bekannten als vermisst gemeldet worden. Polizisten entdeckten zunächst Blutspuren im Wohnhaus und später auf dem Grundstück Leichenteile des Opfers an verschiedenen Stellen.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04


Heute vor...

...5 Jahren hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe erhoben. Sie wirft ihr Mittäterschaft bei sämtlichen Taten der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) vor.

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