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Neue Aufgabe für Kraft: Aufsichtsrätin im RAG-Kohlekonzern

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalens frühere Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat eine neue Aufgabe neben ihrem Landtagsmandat übernommen: Sie bestimmt künftig als Mitglied des Aufsichtsrats mit über die Geschicke beim Steinkohlekonzern RAG, der gerade die Schließung der beiden letzten deutschen Zechen Ende 2018 vorbereitet. Die Wahl Krafts, über die zuvor die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ (WAZ) berichtet hatte, bestätigte ein RAG-Sprecher am Mittwoch. Kraft kommt für den SPD-Fraktionschef im NRW-Landtag, Norbert Römer, in das RAG-Kontrollgremium.

Neue Aufgabe für Kraft: Aufsichtsrätin im RAG-Kohlekonzern

Die ehemalige NRW Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

Nach der Wahlniederlage vom 14. Mai und der Ablösung als Ministerpräsidentin war Kraft öffentlich kaum noch in Erscheinung getreten. Sie arbeitet im Landtag im Sportausschuss mit. Zusätzliche Einkünfte wird ihr der neue Job wohl nicht bringen: Die Aufwandsentschädigung für die Arbeit im Aufsichtsrat werde mit dem Übergangsgeld aus der Zeit als Ministerpräsidentin verrechnet, sagte ein Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.

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