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Neue PC-Spiele: Rocker-Rüpel und Weltretter-Igel

Berlin. Rocker, Soldat und blauer Igel - sie alle müssen sich in den PC-Neuheiten zum Jahresende gegen harte Kontrahenten behaupten. Mit Sonic kommt ein Konsolen-Held auch auf den PC, und „Call of Duty“ kehrt aus dem Weltall wieder auf irdische Schlachtfelder zurück.

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Igel Sonic muss mal wieder die Welt retten. In „Sonic Forces“ geht es erneut gegen Bösewicht Dr. Eggmann und seine Schergen. Foto: Sega/dpa

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„Call of Duty“ ist zurück und spielt diesmal wieder auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkriegs. Foto: Electronic Arts/dpa

Rocker, Trucker und ein blauer Igel - so sieht die Palette der Neuheiten für PC-Spieler aus. Fünf Titel im Überblick:

Rüpelnde Straßen-Rowdies auf heißen Öfen

Im Motorrad-Actiontitel „Road Rage“ können Spieler als Rocker im Stile von „GTA“ die Straßen der verdorbenen Metropole Ashen unsicher machen. Als Protagonist Reef Jackson gilt es, sich in der Hackordnung des Outlaw-Motorradclubs nach oben zu prügeln. Dafür steht ein großes Arsenal an teils absurden Argumentationsverstärkern und fahrenden Untersätzen bereit - Tuning inklusive.

Optisch kann „Road Rage“ mit anderen Open-World-Titeln wie der „GTA“-Reihe nicht ganz mithalten. Insgesamt gibt es rund 42 Story-Einzelmissionen und 26 Spezialmissionen. Für rund 30 Euro geht die Rocker-Action über die echte wie virtuelle Ladentheke. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.

Als Kapitän der Landstraße durch das ganze Land

In der Truck-Wirtschaftssimulation „Trans Road: USA“ von Astragon werden Schreibtisch-Spieler zum Logistik-Unternehmer. Die Aufgabe ist nicht trivial: Ausgehend von einer von 37 US-Städten soll durch ein intelligentes Auftrags- und Flottenmanagement ein landesweit florierendes Transportnetz aufgebaut werden. Dabei können Nachwuchs-Logistiker um die Gunst von rund 77 Unternehmen als möglichem Kundenstamm buhlen.

Drei Spielmodi stehen zur Auswahl, Hunderte von Truck-Setups, mit oder ohne Anhänger, können konfiguriert werden. Auch die eine oder andere Wirtschaftskrise müssen Logistik-Chefs meistern. „Trans Road: USA“ ist für PC und Mac erhältlich und kostet rund 25 Euro.

Bleigewitter am Strand der Normandie

Die mittlerweile 14. Ausgabe der „Call of Duty“-Serie kehrt nach den für viele Fans peinlichen Vorgängertiteln in Science-Fiction-Szenarien zurück auf historische Schlachtfelder des Zweiten Weltkriegs. Als Soldat Red Daniels kämpft man sich durch die typischen Schlachten von der Normandie über Paris und den berüchtigten Hürtgenwald bis nach Deutschland. Anders als in den Vorgängern geht es bei „Call of Duty: WW2“ um den Zusammenhalt des Teams und nicht um stumpfe Egotrips des Protagonisten.

Wer die unterhaltsame Einzelspieler-Kampagne links liegen lassen möchte, bekommt einen reichhaltigen Mehrspieler-Modus geboten. Neu sind der für Teams von bis zu zwölf Spielern gemachte War-Modus und das virtuelle Hauptquartier als Treffpunkt für Mehrspieler-Gefechte. Besonders interessant ist der an die „Dead Snow“-Filmserie angelehnte Zombie-Modus, in dem der Spieler gegen untote Nazis kämpft und allerhand Rätsel lösen muss. Der für Spieler ab 18 Jahren freigegebene Action-Titel kostet rund 55 Euro.

Blauer Igel kämpft gegen bösen Akademiker

Mit „Sonic Forces“ steht ein fröhliches Jump-and-Run-Serien-Comeback an. Der beliebte Konsolen-Igel Sonic rollt, hüpft und klettert sich in dem 3D-Plattform-Titel erneut bis zur totalen Erschöpfung. Die Geschichte: Der böse Dr. Eggmann will sich die Welt zum Untertan machen - der blaue Kugelblitz Sonic muss stoppen. Ihm gegenüber steht ein mysteriöses Wesen namens Infinite, das mit seiner schwarzen Seele nur zu einem Zweck erschaffen wurde: Sonic zu beseitigen.

Wichtigste Neuerung ist die Möglichkeit, seine Spielfigur frei zu konfigurieren. Rund 30 Level umfasst „Sonic Forces“ und ist somit für Fans vermutlich schnell durchgespielt. Allerdings enthält die PC-Version im Vergleich zur Konsolen-Version von Anfang an eine Zusatzepisode, in der sich Sonics Widersacher Infinite spielen lässt. Preislich liegt Sonic bei rund 35 Euro.

Mit dem Dämon auf der Gefängnisinsel

Das Action-Rollenspiel „Seven: The Days Long Gone“ ist von berühmten Vorbildern wie „Baldurs Gate“ und „Thief“ inspiriert. Dieb Teriel findet sich nach einem schiefgegangenen Auftrag in Ketten - auf dem Weg zur berüchtigten Gefängnisinsel Peh. In seinem Kopf steckt zu allem Unglück ein Dämon, der Teriel gehörig unter Druck setzt. Nur wenn er genau tut, was er sagt, soll es ein Entkommen von der Insel geben. Wie die verschiedenen Aufträge in der offenen Welt erledigt werden, entscheiden Spieler selbst. Wer lieber den stillen Schleich- und Meuchelmörder spielen möchte, kein Problem. Aber auch die Hau-drauf-Fraktion bekommt die Gelegenheit, den Gegnern im Nah- oder Fernkampf mit Waffen zu Leibe zu rücken.

Die wechselnden Tag- und Nachtphasen wirken sich sowohl auf die Fähigkeiten der Spielercharaktere als auch auf Nichtspieler-Charakter aus. So lassen sich Diebeszüge nachts natürlich besser durführen. Rund 76, Quests genannte, Missionen soll es laut Entwickler geben, zwölf davon sind Hauptmissionen. Die PC-Version kostet rund 30 Euro. Die Altersfreigabe von „Seven: The Days Long Gone“ (erscheint am 1. Dezember) liegt bei 16 Jahren.

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Igel Sonic muss mal wieder die Welt retten. In „Sonic Forces“ geht es erneut gegen Bösewicht Dr. Eggmann und seine Schergen. Foto: Sega/dpa

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„Call of Duty“ ist zurück und spielt diesmal wieder auf den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkriegs. Foto: Electronic Arts/dpa

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