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Neues Kreuzfahrtschiff „MSC Seaside“

Triest. Die neue „MSC Seaside“ will vor allem mit ihren riesigen Außenflächen punkten. Um diese Vorzüge richtig genießen zu können, braucht es jedoch vor allem eins: gutes Wetter. Besonders Abenteuerlustige dürfen dann sogar über das Kreuzfahrtschiff fliegen.

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Privater Luxus: Einige Suiten verfügen über einen eigenen Whirlpool auf dem Balkon. Foto: MSC Kreuzfahrten/dpa-tmn

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Das „Seashore“ ist eines der beiden Hauptrestaurants auf der „MSC Seaside“. Foto: MSC Kreuzfahrten/dpa-tmn

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Strike: Auf der „MSC Seaside“ gibt es auch Bowlingbahnen in Originalgröße. Foto: Michael Zehender/dpa-tmn

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Heck als Hingucker: Der hintere Teil der „MSC Seaside“ wirkt besonders schmal. Er soll an die Silhouette von Miami erinnern. Foto: MSC Kreuzfahrten/dpa-tmn

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Im spektakulären Atrium befinden sich neben der Rezeption und einer Bar auch Emporen, auf denen Livemusik stattfindet. Foto: Michael Zehender/dpa-tmn

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Viel Außenfläche: Die „MSC Seaside“ bietet nicht nur auf der Meeresfront-Promende etliche Bereiche an der frischen Luft. Foto: Michael Zehender/dpa-tmn

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Mit Glasboden: Auf beiden Seiten des Schiffs ist ein Teil der Promenade als sogenannte Infinity Bridge gebaut. Foto: Michael Zehender/dpa-tmn

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Spektakuläre Architektur: Am Heck des Schiffs gibt es auf Deck 16 eine Glasbrücke. Foto: Michael Zehender/dpa-tmn

Vier Grad und strömender Regen im norditalienischen Triest: Die Vorzüge eines Kreuzfahrtschiffs wie der neuen „MSC Seaside“ sind an so einem Tag nicht sofort zu erkennen. Wird sie doch als „Schiff, das der Sonne folgt“ beworben. So einiges lässt sich aber zumindest erahnen.

Am auffälligsten ist sicherlich die Form des Schiffshecks. Sie soll die Skyline von Miami darstellen. Damit einher gehen weitläufige Bereiche im Freien - laut Reederei hat die „MSC Seaside“ die größte Außenfläche auf einem Kreuzfahrtschiff pro Passagier. Das zeigt sich vor allem auf der fast komplett umlaufenden Meeresfront-Promenade auf Deck acht. Hier ist lediglich der Bug-Bereich nicht zugänglich.

Die Promenade erinnert ein wenig an die beiden neuen Aida-Schiffe oder an die sogenannte Waterfront bei Norwegian Cruise Line, ist jedoch noch einmal deutlich breiter als bei der Konkurrenz. An vielen Stellen befinden sich Sitzgelegenheiten, Außenbereiche der Restaurants und Bars. Auf beiden Seiten in der Mitte des Schiffs gibt es einen gläsernen Boden, die sogenannten Infinity Bridges.

Am Heck der „MSC Seaside“ - und quasi als Teil der Promenade - befindet sich der South Beach Pool. Von dort geht es mit zwei gläsernen Panoramaaufzügen direkt nach oben auf das eigentliche Pooldeck. Auch hier finden sich neben einer weiteren Brücke mit Glasboden, der den Blick auf den South Beach Pool freigibt, weitläufige Liegeflächen für die maximal rund 5100 Passagiere.

Einen eigenen Außenbereich hat auch der noch einmal vergrößerte Yacht Club. Dieses Schiff im Schiff ist der Bereich für die Suitengäste. Erstmals liegt dort das Restaurant direkt über der Lounge mit freiem Blick nach vorne durch eine große Glasfront.

Auch bei den Restaurants für die „normalen“ Passagiere hat sich etwas verändert. Es gibt nicht wie üblich ein Buffetrestaurant, das meist ganz oben liegt, sondern zwei: eines oben am Pooldeck, eines auf Deck acht, direkt an der Promenade. Laut Reederei sollen Passagiere so ganz nah ans Wasser kommen - auch beim Essen. Zwei Hauptrestaurants sowie sechs kostenpflichtige Spezialitätenrestaurants stehen außerdem zur Auswahl.

In Sachen Entertainment gibt es im Theater sieben wechselnde Shows. Da nur Platz für jeweils etwas mehr als 900 Passagiere ist, sind täglich bis zu vier Shows geplant, vom Nachmittag bis zum späten Abend. Geboten werden außerdem klassische Konzerte und Liveacts an mehreren Orten im Schiff, darunter auch im spektakulären Atrium mit seinen von früheren MSC-Schiffen bekannten Swarovski-Treppen. Auch Livecomedy steht auf dem Programm. Dieses wird jedoch auf Englisch sein und richtet sich vor allem an amerikanische Passagiere, die mit der „MSC Seaside“ ohnehin besonders angesprochen werden sollen.

Einige weitere besondere Features gibt es an Bord: Dazu gehören zwei Bowlingbahnen in Originalgröße, eine Silent Disco, im Spa-Bereich ein Raum mit echtem Schnee - und die laut Reederei längsten Ziplines auf einem Kreuzfahrtschiff. Die beiden Bahnen starten unterhalb des Schornsteins in der Mitte des Schiffs und führen über 105 Meter durch riesige Metallringe bis zum Heck einmal komplett über das Pooldeck hinweg.

Highlight bei den 2066 Kabinen sind neben den Suiten im Yacht Club sicher die Kabinen direkt am Heck mit Blick auf den South Beach Pool. Einige Suiten haben zudem einen eigenen Whirlpool auf dem Balkon, spezielle Kabinen auf Deck neun eine extra lange Terrasse.

Direkt aus der Fincantieri-Werft in Italien geht es für die „MSC Seaside“ jetzt über den Atlantik nach Miami. Dort steht kurz vor Weihnachten die Taufe auf dem Programm. Taufpatin ist wie immer bei MSC Sophia Loren, die bekannte italienische Schauspielerin. Danach startet das Schiff zu Sieben-Tages-Fahrten in die Karibik. Dort gibt es dann wahrscheinlich auch Sonne und angenehme Temperaturen - statt vier Grad und Regen.

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Privater Luxus: Einige Suiten verfügen über einen eigenen Whirlpool auf dem Balkon. Foto: MSC Kreuzfahrten/dpa-tmn

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Das „Seashore“ ist eines der beiden Hauptrestaurants auf der „MSC Seaside“. Foto: MSC Kreuzfahrten/dpa-tmn

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Strike: Auf der „MSC Seaside“ gibt es auch Bowlingbahnen in Originalgröße. Foto: Michael Zehender/dpa-tmn

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Heck als Hingucker: Der hintere Teil der „MSC Seaside“ wirkt besonders schmal. Er soll an die Silhouette von Miami erinnern. Foto: MSC Kreuzfahrten/dpa-tmn

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Im spektakulären Atrium befinden sich neben der Rezeption und einer Bar auch Emporen, auf denen Livemusik stattfindet. Foto: Michael Zehender/dpa-tmn

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Viel Außenfläche: Die „MSC Seaside“ bietet nicht nur auf der Meeresfront-Promende etliche Bereiche an der frischen Luft. Foto: Michael Zehender/dpa-tmn

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Mit Glasboden: Auf beiden Seiten des Schiffs ist ein Teil der Promenade als sogenannte Infinity Bridge gebaut. Foto: Michael Zehender/dpa-tmn

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Spektakuläre Architektur: Am Heck des Schiffs gibt es auf Deck 16 eine Glasbrücke. Foto: Michael Zehender/dpa-tmn

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