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Niedersachsen: Große Koalition bisher nur von 1965 bis 1970

Hannover. Bündnisse allein von CDU und SPD sind in Niedersachsen selten. Nur von 1965 bis 1970 gab es bisher eine solche große Koalition.

Niedersachsen: Große Koalition bisher nur von 1965 bis 1970

Der Ministerpräsident von Niedersachsen, Stephan Weil (SPD) und der CDU-Landesvorsitzende, Bernd Althusmann. Foto: Peter Steffen

Ministerpräsident war damals der SPD-Politiker Georg Diederichs, der von 1961 bis 1965 zunächst eine Koalition aus SPD und FDP führte. Als das Bündnis zerbrach, bildete sich eine Koalition aus SPD und CDU, die nach der Landtagswahl 1967 zur Zeit der ersten Großen Koalition im Bund an der Macht blieb.

Diederichs beschrieb die Zusammenarbeit von SPD und CDU in einer Regierungserklärung am 5. Juli 1967 als „gut und harmonisch“. Doch in den folgenden Jahren verschlechterte sich das Verhältnis, es kam zu Koalitionskrisen und Fraktionswechseln von Abgeordneten. 1970 löste sich der Landtag daraufhin als erstes Parlament der Bundesrepublik überhaupt auf. Nach der Neuwahl bildete sich eine SPD-Alleinregierung mit Ministerpräsident Alfred Kubel an der Spitze.

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