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Nowitzki und Dallas weiter in der Krise - Celtics zu stark

Dallas. Die Dallas Mavericks spielen gegen die Boston Celtics lange auf Augenhöhe mit, verlieren in der Verlängerung aber trotzdem. Dirk Nowitzki erzielt ein Double-Double. Atlanta kassiert mit Dennis Schröder die nächste NBA-Pleite.

Nowitzki und Dallas weiter in der Krise - Celtics zu stark

Dirk Nowitzki (r) von den Mavericks in Aktion gegen die Celtics-Spieler Jayson Tatum (l) und Kyrie Irving. Foto: Tony Gutierrez

Der Überraschungssieg gegen das NBA-Team der Stunde war greifbar, doch am Ende reichte es für Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks schon wieder nicht. „Auf diese Art, ein Spiel zu verlieren, ist hart“, sagte der Würzburger nach dem vermeidbaren 102:110 (49:53) nach Verlängerung gegen die Boston Celtics. „Wir haben gegen eines der besten Teams in der Liga gespielt, und wir waren dran. Wir konnten den Sack nur nicht zumachen.“

Während Boston mit dem deutschen Nationalspieler Daniel Theis mit dem 16. Sieg in Serie die beste Mannschaft der nordamerikanischen Basketball-Profiliga bleibt, stecken die Mavs weiter tief in der Krise. 15 Pleiten aus 18 Saisonspielen bedeuten für den Meister von 2011 die schlechteste Ausbeute aller Teams. „In der Verlängerung waren wir nicht gut genug. Sie sind ins Rollen gekommen, wir haben eine paar Würfe nicht verwandelt und einige schlechte Spielzüge fabriziert“, sagte der 39-jährige Nowitzki.

Mit 14 Punkten und zwölf Rebounds zeigte der 13-malige Allstar seine beste Saisonleistung und erzielte ein Double-Double. Landsmann Maxi Kleber, der zum dritten Mal in Folge in Dallas Anfangsformation stand, blieb ohne Punkte. Der 25-Jährige griff sich jedoch immerhin vier Rebounds.

Dallas hatte im vierten Viertel bereits mit 13 Punkten geführt, musste dann aber doch noch den Ausgleich hinnehmen. In der Verlängerung hatten die Mavericks nichts mehr zuzusetzen. „Das war eine sehr, sehr harte Niederlage, keine Frage“, meinte Trainer Rick Carlisle. „Ich habe unseren Jungs gesagt, dass wir bis Mitternacht um dieses Spiel trauern und dann wieder auf Mittwoch schauen müssen.“ Dann steht die Partie bei den Memphis Grizzlies an.

Überragender Spieler der Begegnung war Celtics-Aufbauspieler Kyrie Irving. Der viermalige Allstar verwandelte 16 seiner 22 Würfe, inklusive fünf von sieben Dreiern, und kam auf starke 47 Punkte. „Er verfügt über jeden erdenklichen Move“, schwärmte Bostons Trainer Brad Steven über Irving. „Obendrauf ist er auch einer der besten Schützen in der Liga“. Theis trug drei Rebounds bei. Die aktuelle Siegesserie von 16 Spielen ist die viertlängste in der Geschichte des NBA-Rekordmeisters aus Boston.

Die Atlanta Hawks um Jungstar Dennis Schröder kassierten gegen die San Antonio Spurs die zweite Niederlage in Folge. Das Team aus Georgia zog beim Gastauftritt in Texas mit 85:96 (38:46) den Kürzeren. Der 24-jährige Brauschweiger verteilte neun Assists und erzielte 14 Punkte. Atlanta liegt mit drei Siegen und 14 Niederlagen auf dem letzten Tabellenplatz der Eastern Conference.

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