Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Oberverwaltungsgericht vertagt Entscheidung im Aldi-Streit

Schleswig. Nach rund acht Stunden Verhandlung hat das schleswig-holsteinische Oberverwaltungsgericht (OVG) eine Entscheidung im Familien-Streit bei Aldi Nord vertagt. Voraussichtlich am 7. Dezember um 10.00 Uhr soll noch ein Zeuge gehört werden. Das OVG verhandelt die Berufung gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Schleswig unter anderem über die Zusammensetzung des Vorstandes einer wichtigen Familienstiftung, die 19,5 Prozent der Anteile an Aldi Nord hält. Nach dem plötzlichen Tod von Gründer-Sohn Berthold Albrecht kämpfen Mitglieder seiner Familie um ihren Einfluss auf die Jakobus-Stiftung.

Oberverwaltungsgericht vertagt Entscheidung im Aldi-Streit

Eine Frau hält in einem neu gestalteten Laden von Aldi Nord einen Einkaufskorb. Foto: R. Vennenbernd

Der Zeuge, der nun noch gehört werden soll, ist ein ehemaliges Vorstandsmitglied der Jakobus-Stiftung, das bei der entscheidenden Satzungsänderung erkrankt war. Berthold Albrecht hatte daraufhin in dessen Namen der Änderung zugestimmt. Dies ist nach Ansicht der Erben nicht zulässig. Zu diesem Punkt soll der Zeuge nun gehört werden. Durch die Satzungsänderung war die Macht der Familie in diesem Gremium spürbar eingeschränkt worden. Dies war auch vom Kreis Rendsburg-Eckernförde als Stiftungsaufsicht akzeptiert worden.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

NRW

Hermes verschärft Kontrollen von Subunternehmen

Hamburg. Der Paketdienst Hermes hat angekündigt, seine 400 Subunternehmer stärker zu kontrollieren. Ein bis Herbst 2018 angelegtes Programm prüfe laufend die Aufenthaltsberechtigungen von Mitarbeitern aus dem EU-Ausland, teilte das Hamburger Unternehmen am Freitag mit. Gegen einige Hermes-Servicepartner laufen Ermittlungen. Sie sollen Ausländer eingeschleust, Pässe gefälscht und gegen das Mindestlohngesetz verstoßen haben. Die Zusammenarbeit mit auffällig gewordenen Partnern wurde Hermes zufolge beendet. Der neue Maßnahmenkatalog sehe weiter vor, nur mit Subunternehmen zu arbeiten, die ihren Sitz in Deutschland haben. Weiter sollten jährliche Kontrollen hinsichtlich der Sozialstandards bei den Vertragspartnern verschärft werden. Hermes steht ebenso wie andere Paketdienste wegen der schlechten Bezahlung von Paketfahrern in der Kritik.mehr...

NRW

Köln gegen Wolfsburg ohne Guirassy: Höger vor Rückkehr

Köln. Der abgeschlagene Tabellenletzte 1. FC Köln muss auch im letzten Hinrundenspiel der Fußball-Bundesliga auf Angreifer Sehrou Guirassy verzichten. Der 21 Jahre alte Franzose, mit vier Treffern erfolgreichster Kölner Liga-Torschütze, steht am Samstag (15.30 Uhr) gegen den VfL Wolfsburg wegen seiner Verletzung am Zeh nicht zur Verfügung. Dagegen kann Interimscoach Stefan Ruthenbeck wieder auf Marco Höger zurückgreifen. Der defensive Mittelfeldmann hat seine langwierigen Oberschenkelprobleme auskuriert.mehr...

NRW

DFB-Frauen beenden 2017 auf Platz zwei der Weltrangliste

Frankfurt/Main. Olympiasieger Deutschland beendet das Fußballjahr 2017 auf Platz zwei der Frauen-Weltrangliste. Das teilte der DFB am Freitag mit. Bei 2052 Punkten wird die Mannschaft von Bundestrainerin Steffi Jones nur von Weltmeister USA mit 2114 Zählern übertroffen. Der WM-Dritte England nimmt mit 2033 Punkten den dritten Rang ein. Dem Jones-Team war am 24. November im letzten Länderspiel 2017 ein 4:0 in Bielefeld gegen den aktuellen Weltranglistensechsten Frankreich gelungen.mehr...

NRW

Nationalspieler Stindl: Sorge um die Zukunft des Fußballs

Mönchengladbach. Nationalspieler Lars Stindl sorgt sich um die Zukunft des Fußballs. „Der Fußball als solcher ist so etwas Tolles, dass wir in dieser schnelllebigen Zeit so viel wie möglich davon bewahren sollten“, sagte der Kapitän des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach dem Nachrichtenmagazin „Focus“.mehr...

NRW

Im letzten Jahr der Steinkohle fallen über 1000 Jobs weg

Essen. Im letzten Jahr der deutschen Steinkohleförderung fallen mit dem planmäßigen Personalabbau erneut mehr als 1000 Stellen weg. Der Personalstand reduziere sich von knapp 5000 Ende 2017 auf etwa noch 3500 Ende 2018, sagte ein Sprecher des Zechenbetreibers RAG. Am 21.12. 2018 endet mit einem Festakt auf der letzten Ruhrgebietszeche Prosper in Bottrop offiziell der Abbau, der seit vielen Jahren hoch defizitär ist. Das zweite noch verbleibende Bergwerk Ibbenbüren schließt ebenfalls Ende 2018.mehr...

NRW

Gladbach-Sportdirektor Eberl: Bundesliga ist starke Marke

Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl hat sich kritisch über die seiner Meinung nach zu negativen öffentlichen Bewertungen zur Fußball-Bundesliga geäußert. „Man muss meinen, dass wir auf einem katastrophalen Weg unterwegs sind in der Bundesliga. Es geht immer nur um Daumen hoch und Daumen runter“, sagte der 44-Jährige am Donnerstag.mehr...