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Opec rechnet mit steigendem Ölbedarf

Wien. Der Bedarf an Rohöl wird nach Einschätzung der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) noch rund 25 Jahre lang steigen.

Opec rechnet mit steigendem Ölbedarf

Vor allem die deutlich steigende Zahl an Autos wird nach der Prognose der Opec für einen steigenden Bedarf an Rohöl sorgen. Foto: Franziska Kraufmann

Ein wesentlicher Grund dafür sei, dass sich die Zahl der weltweit zugelassenen Autos bis 2040 auf rund zwei Milliarden fast verdoppeln werde, teilte die Opec in Wien mit.

Auch wenn alternative Antriebe zumindest in den reichen Ländern an Bedeutung gewännen, seien auch 2040 insgesamt rund 85 Prozent aller Fahrzeuge auf Benzin oder Diesel angewiesen. Die Opec rechnet mit einer Steigerung des Bedarfs an Rohöl von aktuell 95,4 Millionen Barrel (je 159 Liter) am Tag auf 111,1 Millionen Barrel pro Tag.

Während die Ölnachfrage in den 35 meist hoch entwickelten OECD-Mitgliedsländern abnehmen werde, steige sie aufgrund des Bevölkerungswachstums und des breiteren Wohlstands in den Entwicklungsländern an. Im Szenario bis 2040 werden allein China und Indien mit einem Plus von 11,9 Millionen Barrel am Tag veranschlagt. Andere Teile Asiens sowie Afrika sorgten ihrerseits zusammen für ein Plus von 7 Millionen Barrel am Tag.

Im gleichen Zeitraum gehen die Opec-Experten von einem Minus von 2,6 Millionen Barrel am Tag in Europa aus. Eine Rolle spiele hier die wachsende Zahl an Elektroautos, aber auch ein voraussichtlich schwächeres Wirtschaftswachstum bei abnehmender Bevölkerung.

Insgesamt werde die Nachfrage langfristig verhaltener. In China wachse vor allem der Dienstleistungssektor, während die Bedeutung der auf Öl angewiesenen Schwerindustrie abnehme. Dagegen zeichneten sich Regionen wie Indien, der arabische Raum und Afrika mit ihrer jungen, aufwärts strebenden Bevölkerung durch einen weiter hohen Bedarf aus.

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