Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Panama Papers, Bahamas-Liste und nun Paradise Papers

Berlin. Deutsche und internationale Medien haben mit den Paradise Papers zum dritten Mal Personendaten zu Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen und zu riskanten Geschäftsbeziehungen veröffentlicht. Zuerst kamen die Panama Papers im Frühjahr 2016. Sie schlugen die höchsten Wellen. Danach im Herbst die Bahamas-Liste.

Panama Papers, Bahamas-Liste und nun Paradise Papers

Die Panama-Papers waren Unterlagen der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca, die von Journalisten weltweit ausgewertet wurden. Foto: Alejandro Bolivar/EFE/Archiv

Die Panama Papers waren Unterlagen der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca, die von Journalisten weltweit ausgewertet wurden. Aus ihnen ging hervor, dass zahlreiche Politiker, Sportler und andere Prominente Vermögen in Offshore-Firmen hielten.

Durch die Enthüllungen gerieten Politiker, Geschäftsleute und Prominente unter Druck. So verlor der pakistanische Regierungschef Nawaz Sharif wegen Korruptionsvorwürfen sein Amt. Die Opposition stützte ihre Vorwürfe auch auf Dokumente, die im Zuge der Panama Papers-Enthüllungen aufgetaucht waren. In Malta gab es im Juni wegen der Panama Papers Neuwahlen, in Island führte die Veröffentlichung zum Rücktritt des Ministerpräsidenten Sigmundur Gunnlaugsson und zum Verzicht des Staatschefs Ólafur Ragnar Grímsson auf eine Wiederwahl.

Der internationalen Medien zugespielte Datenberg zeigte große Geldströme nach Panama, wo Tausende Briefkastenfirmen angesiedelt sind. Ob es sich dabei auch um strafbare Geschäfte handelt, prüften weltweit Staatsanwälte. Die 11,5 Millionen Dateien umfassten E-Mails, Urkunden und Kontoauszüge zu 214 000 Gesellschaften vor allem in der Karibik. Dabei tauchten die Namen von 140 Politikern oder Politikervertrauten auf.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Hintergründe

„Major Tom“ geht von Bord

Paris. Tom Enders gilt als energischer Sanierer und hat Airbus umgekrempelt. Bevor er den Flugzeugriesen verlässt, hat der Deutsche noch einen wichtigen Job zu erledigen.mehr...

Hintergründe

Groko, Koko und Co.: Die Optionen bei der Regierungssuche

Berlin. Vor vier Jahren waren Union und SPD schon etwas weiter bei der „Operation große Koalition“. Am 14. Dezember 2013 stimmten 75,96 Prozent der SPD-Mitglieder für den Koalitionsvertrag, der Weg zur Wiederwahl von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) war frei.mehr...

Hintergründe

Zaudern statt Zauber

Berlin. Die SPD ringt um eine Entscheidung: Grünes Licht für Sondierungen mit Kanzlerin Merkel? Die Union will aber nur über eine „GroKo“ und nicht über „KoKo“ und Co. verhandeln. Ein Problem für SPD-Chef Schulz. Im Hintergrund wird schon ein Jamaika-Neuanlauf ins Spiel gebracht.mehr...

Hintergründe

Umfrage: Deutsche Verbraucher sind besonders zuversichtlich

Frankfurt/Main. Kurz vor dem Jahreswechsel blicken die Deutschen optimistischer in die Zukunft als die meisten anderen Europäer. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Nielsen.mehr...

Hintergründe

Die elf SPD-Punkte für Gespräche mit der Union

Berlin. Nach dem ersten Spitzengespräch mit der Union will die SPD über konkrete Sondierungen entscheiden. Sie hat für eine mögliche erneute große Koalition elf Kernthemen aufgestellt, Streitpunkte könnten besonders die Steuer-, Gesundheits- und Flüchtlingspolitik werden.mehr...

Hintergründe

Zwischen Krabbelgruppe und Regierung

Berlin. Schon das erste Gespräch ist eine schwere Geburt. Können Kanzlerin Merkel und CSU-Chef Seehofer den SPD-Vorsitzenden Schulz doch noch von einer Koalition überzeugen? Am Ende gibt es eine dürre Erklärung.mehr...