Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Papst: Hilfe für Arme als „Reisepass für das Paradies“

Rom.

Papst Franziskus hat Christen in aller Welt aufgerufen, mehr für die Armen zu tun. „Auch wenn sie in den Augen der Welt wenig Ansehen genießen, so sind sie doch die, die uns den Weg zum Himmel öffnen, sie sind unser "Reisepass für das Paradies"“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche bei einer Messe zum ersten Welttag der Armen auf dem Petersplatz in Rom. Er warnte die Gläubigen vor Gleichgültigkeit. Es sei „traurig“, wenn diese sich alleine darauf beschränkten, die Regeln zu respektieren und die Gebote zu erfüllen.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schlaglichter

Theologe widerspricht Papst-Kritik an Vaterunser-Übersetzung

Rom. Ein Bochumer Theologe hat der Kritik von Papst Franziskus an der Übersetzung des Vaterunser widersprochen. Seit Martin Luther sei die deutsche Übersetzung des Vaterunsers ein und dieselbe. Sie sei präzise und tief, sagte Thomas Söding, Professor an der Ruhr-Universität, dem „Kölner Stadtanzeiger“. Papst Franziskus hatte die Übersetzung des Vaterunser in mehreren Sprachen bemängelt. Die Bitte „Und führe uns nicht in Versuchung“, wie sie etwa im Deutschen und Italienischen lautet, sei „keine gute Übersetzung“. „Lass mich nicht in Versuchung geraten“, träfe es besser, sagte Franziskus.mehr...

Schlaglichter

Papst warnt vor „neuer Spirale der Gewalt“ in Jerusalem

Rom. Papst Franziskus hat vor einer „neuen Spirale der Gewalt“ in Jerusalem gewarnt. Der Heilige Stuhl verfolge mit „großer Aufmerksamkeit“ die Lage in Jerusalem, „einer heiligen Stadt für Christen, Juden und Muslime in der ganzen Welt“, teilte der Vatikan in Rom mit. Der Papst bedauere die Zusammenstöße der letzten Tage und erneuere seinen Aufruf zur „Weisheit und Vorsicht aller Beteiligten“. Die Anführer der Länder müssten Gewalt verhindern und mit Worten und Taten auf das Verlangen der Menschen nach Frieden, Gerechtigkeit und Sicherheit antworten.mehr...

Schlaglichter

Papst mahnt: „Status Quo“ von Jerusalem respektieren

Rom. Papst Franziskus hat nachdrücklich vor einer Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt von Israel gewarnt. Alle Parteien müssten den „Status Quo“ der Stadt respektieren, „wie es die entsprechenden Resolutionen der UN vorsehen“, sagte der Pontifex bei seiner Generalaudienz in Rom. Er verlangte „Klugheit und Besonnenheit“, um neue Spannungen zu vermeiden. Der Papst hatte in der Frage am Vortag mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas telefoniert. Die USA wollen Jerusalem entgegen internationaler Gepflogenheiten als Hauptstadt Israels anerkennen.mehr...

Schlaglichter

Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ startet Spendenaktion

Saabrücken. Mit einem Gottesdienst hat die evangelische Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ in Saarbrücken die neue bundesweite Spendenaktion eröffnet. Im Mittelpunkt steht dabei der Zugang zu sauberem Trinkwasser für alle Menschen weltweit. Es sei beschämend, dass wir in einer Welt, die zusammenrückt, wegschauen, wenn es Menschen am Elementarsten fehlt, sagte Alt-Bundespräsident Joachim Gauck bei dem Gottesdienst in der Ludwigskirche. „Brot für die Welt“ unterstützt deshalb Menschen weltweit dabei, ihr Recht auf Wasser zu bekommen.mehr...

Schlaglichter

Papst rechtfertigt Umgang mit Rohingya-Konflikt

Dhaka. Papst Franziskus hat seinen zögerlichen Umgang mit der Krise um die Rohingya-Flüchtlinge auf seiner Asien-Reise verteidigt. „Für mich ist am wichtigsten, dass die Botschaft ankommt“, sagte der Pontifex auf dem Rückflug. „Wenn man dem anderen die Tür vor der Nase zuschlägt, dann kommt die Botschaft nicht an.“ Franziskus wurde bei seinem Besuch in Myanmar und Bangladesch vorgeworfen, den Konflikt zu lange nicht angesprochen zu haben und die in Myanmar verfolgte muslimische Rohingya-Minderheit auch nicht beim Namen genannt zu haben. Dies tat er erst am vorletzten Tag seiner Reise.mehr...

Schlaglichter

Papst nach Reise nach Myanmar und Bangladesch auf Heimweg

Dhaka. Papst Franziskus hat seine Zwei-Länder-Reise in Asien beendet und aus Bangladesch seinen Heimflug Richtung Rom angetreten. Der Besuch in Myanmar und Bangladesch stand vor allem im Zeichen der Rohingya-Flüchtlingskrise. Mehr als 620 000 Angehörige der muslimischen Minderheit in Myanmar sind seit Ende August nach Bangladesch geflohen. Gestern hatte der Papst 16 Rohingya getroffen und sie um Vergebung unter anderem für die „Gleichgültigkeit der Welt“ gebeten. Er hatte dabei erstmals auf seiner Reise das Wort „Rohingya“ öffentlich ausgesprochen.mehr...