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„Paradise Papers“: NRW möchte bei Aufklärung helfen

Düsseldorf. Das nordrhein-westfälische Finanzministerium möchte bei der Aufklärung des jüngsten Steuertrick-Skandals um die sogenannten „Paradise Papers“ helfen. „In solchen Fällen haben unsere Finanzbehörden große Erfahrung“, betonte NRW-Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) am Montag in einer Mitteilung. „Wir können daran mitwirken, dass Kriminelle keine Chancen mehr haben, mit Hilfe der Oasen dieser Welt Steuern zu hinterziehen.“ Bei der Auswertung der „Paradise Papers“ könnten in NRW zehn spezialisierte Finanzämter für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung kooperieren.

Wie zuvor die Bundesregierung, rief auch Lienenkämper die Medien dazu auf, den Finanz- und Strafverfolgungsbehörden sämtliche Originaldaten zur globalen Steuervermeidung zur Verfügung zu stellen. Laut „Süddeutscher Zeitung“ liegt dem Netzwerk investigativer Journalisten eine riesige Datenmenge zu den „Paradise Papers“ vor - 1,4 Terabyte von zwei Finanzdienstleistern sowie den Unternehmensregistern von 19 Steueroasen.

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