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Pechstein holt im Team nächstes Weltcup-Podest

Calgary. Claudia Pechstein genießt ihre Frühform. Die 45-Jährige wird beim Weltcup in Calgary zusammen mit Roxanne Dufter und Gabriele Hirschbichler in der Teamverfolgung Zweite. Das Olympia-Ticket ist zum Greifen nah.

Pechstein holt im Team nächstes Weltcup-Podest

Gabriele Hirschbichler (l), Claudia Pechstein (M) und Roxanne Dufter liefen die zweitschnellste Zeit in der Teamverfolgung beim Weltcup in Calgary. Foto: Tobias Hase

Claudia Pechstein nahm auf dem Podium in Calgary die Kameradinnen Roxanne Dufter und Gabriele Hirschbichler herzlich in den Arm. Mit Platz zwei in der Teamverfolgung beim Eisschnelllauf-Weltcup ist das Olympia-Ticket für das Trio schon relativ sicher.

„Das ist eine Riesennummer, ich kann das gar nicht hoch genug bewerten“, sagte Pechstein der Deutschen Presse-Agentur. „Das macht Olympia ganz nah.“ Die erfahrene Berlinerin und ihre zwei Partnerinnen aus Inzell liefen auf dem schnellen Eis im Olympic Oval in 2:56,76 Minuten hinter den Japanerinnen ins Ziel, die in Weltrekordzeit von 2:53,88 ankamen.

Zwei Wochen nach ihrem Sieg über 5000 Meter stand die jubelnde Pechstein erneut auf dem Treppchen und rechnet sich auch für Olympia etwas aus: „Teamverfolgung ist wie Massenstart, es kann alles passieren.“ So strauchelten in Kanada die starken Niederländerinnen - nach einem Sturz wurde es nur Platz neun.

Damit stehen die Chancen für die Deutschen auf einen Startplatz bei den Winterspielen im Februar in Südkorea richtig gut. Vor dem vierten Weltcup kommende Woche in Salt Lake City, der als letzter in die Qualifikation einfließt, belegt das Team um Pechstein Rang drei im Gesamtweltcup. Acht Mannschaften gehen in Pyeongchang an den Start. „Die Chancen auf Olympia stehen richtig gut“, bestätigte Teamleiter Helge Jasch.

Mit einem deutschen Rekord über 5000 Meter ließ Patrick Beckert aufhorchen. „Ich freue mich sehr, denn ich wollte mir den Rekord zurückholen“, sagte der Langstreckler aus Erfurt. Nur Rekord-Weltmeister Sven Kramer aus den Niederlanden in 6:07,04 Minuten und der Kanadier Ted-Jan Bloemen waren schneller.

Der 27-jährige Beckert unterbot in 6:10,80 Minuten die bisherige nationale Bestmarke von Moritz Geisreiter (6:13,03) an gleicher Stelle aus dem Jahr 2013. Auch der zwei Jahre ältere Inzeller Geisreiter blieb als Fünfter in 6:11,47 unter seiner Bestzeit. „Dass meine Zeit für Bronze reicht, zeigt, wie viel wert deutsche Rekorde sind“, betonte Beckert.

Auf den kurzen Strecken kam Nico Ihle über 1000 Meter nicht über den 15. Platz hinaus. Der Chemnitzer blieb in 1:08,19 Minuten zwar unter seiner Zeit von vor zwei Wochen in Stavanger - mit der Spitze hatte er aber nichts zu tun. Kurzfristig nicht antreten konnte Joel Dufter aus Inzell wegen einer Grippe.

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