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Das Morgen-Update

Polizei warnt vor Paketen, Mislintat zu Streit mit Tuchel, Glätte-Unfälle

NRW Die Polizei warnt Bürger vor verdächtigen Paketen mit unbekanntem Absender - die DHL wird erpresst. Schnee und Glätte haben allein in Bayern rund 400 Unfälle verursacht, Borussia Dortmunds Ex-Chefscout Mislintat redet über seinen Streit mit Thomas Tuchel. Der Start der neuen NRW-Erstaufnahme für Flüchtlinge in Bochum, die Neuausrichtung der Berlinale und Turbulenzen in der SPD: Hier erfahren Sie, was Sie in der Nacht verpasst haben und was der Tag bringt.

Das Wetter: Heute ist es bewölkt, ab und zu fällt immer wieder leichter Regen - Schnee aber nur im Bergland. Dabei wird es zwischen 5 bis 8 Grad warm.

Der Verkehr

 

Das ist gestern Abend und in der Nacht passiert

  • Nach dem Fund einer Paketbombe in Potsdam rät die Polizei den Bürgern zur Vorsicht bei der Annahme von Paketen mit unbekanntem Absender. Wenn jemandem etwas seltsam vorkomme, sollte unbedingt die Polizei gerufen werden, sagte ein Polizeisprecher. Dies gelte etwa, wenn der Absender nicht eindeutig zugeordnet werden könne oder ganz fehle. Mit dem am Freitag an eine Apotheke am Potsdamer Weihnachtsmarkt gesendeten gefährlichen Paket sollte nach Einschätzung der Ermittler der Paketdienst DHL erpresst werden.

    Erfurt Das in der Thüringer Staatskanzlei empfangene verdächtige Paket enthält keinen Sprengstoff. Spezialisten der Polizei haben Entwarnung gegeben. Dennoch warnt die Polizei im Zusammenhang mit der DHL-Erpressung weiter vor unbekannten und verdächtigen Päckchen.mehr...

  • Schnee und Glätte haben in der Nacht in Bayern Hunderte Unfälle verursacht. Wie die Polizei mitteilte, gab es allein in Ober- und Mittelfranken insgesamt mehr als 400 Unfälle. Zwei junge Fahrzeuginsassen kamen bei Zusammenstößen bereits gestern ums Leben. Auf einer Bundesstraße im Landkreis Kulmbach starb eine 18-Jährige nach der Kollision ihres Autos mit einem Wagen auf der Gegenfahrbahn, wie die Polizei mitteilte. In Nürnberg starb ein 23-jähriger Beifahrer beim Zusammenstoß zweier Autos auf schneebedeckter Straße.

  • Horst Seehofer will CSU-Chef bleiben, aber sein Amt als bayerischer Ministerpräsident abgeben. Der 68-Jährige ist sogar bereit, sein Regierungsamt in München vor der Landtagswahl im Herbst 2018 an einen Nachfolger abzugeben. Als möglichen Zeitpunkt habe er das erste Quartal 2018 genannt, erfuhr die dpa aus der engsten Parteiführung. Seehofer will seine Personallösung an diesem Montag in Landtagsfraktion und Parteivorstand vorstellen. Ob Finanzminister Markus Söder Seehofers Nachfolger als Ministerpräsident werden soll - oder ob es eine Kampfabstimmung zwischen Söder und Innenminister Joachim Herrmann geben wird, ist weiter unklar.

  • Der ehemalige Chefscout von Borussia Dortmund, Sven Mislintat, hat sich zu seinem Streit mit dem früheren BVB-Trainer Thomas Tuchel geäußert. „Es gab viele Dinge in der Zeit, auf die ich gerne verzichtet hätte“, wird der 45-Jährige im „Kicker“ zitiert. „Thomas Tuchel wahrscheinlich auch. Am Ende hat es uns allen geschadet.“ Mislintat war erst vor wenigen Tagen vom Revierclub zum FC Arsenal gewechselt. Im Januar 2016 war es zwischen dem Scout und Tuchel nach der geplatzten Verpflichtung des Spaniers Oliver Torres zu einer Auseinandersetzung gekommen. Mislintat war seit 2007 maßgeblich an diversen gelungenen Transfers wie beispielsweise von Shinji Kagawa oder Raphael Guerreiro beim BVB beteiligt. Das brachte ihm den Spitznamen „Diamantenauge“ ein.

  • Die Metropolitan Opera in New York hat die Zusammenarbeit mit ihrem Stardirigenten und langjährigen Musikdirektor wegen Missbrauchsvorwürfen vorerst ausgesetzt. Der 74-Jährige werde bei keinen Aktivitäten der Met dabei sein, er werde auch die für diese Saison geplanten Auftritte nicht erfüllen, teilte das weltberühmte Opernhaus auf Twitter mit. Die Met habe entschieden jetzt zu handeln, während man auf die Ergebnisse der Ermittlung warte, die auf neuen Berichten basierten, sagte Met-Geschäftsführer Peter Gelb. Die Zusammenarbeit zu Levine werde auf Eis gelegt.

Das wird heute spannend oder wichtig:

  • In Bochum startet die neu gegründete NRW-Erstaufnahme für Flüchtlinge. Alle Flüchtlinge müssen zunächst dorthin, um sich als Asylbewerber registrieren zu lassen. Auch medizinische Untersuchungen sind möglich. Nach wenigen Stunden sollen die Geflüchteten auf die bestehenden acht Erstaufnahmen im Land verteilt werden. Das Land will mit der schnellen Datenerfassung die Sicherheit erhöhen und eine bessere Belegungsverteilung in den Erstaufnahmen erreichen. Im Moment kommen nur noch etwa 900 Flüchtlinge pro Woche nach Nordrhein-Westfalen. In Hochzeiten waren es 16.000.

  • Drei Tage vor Beginn des SPD-Parteitages will die Parteispitze in Berlin über das weitere Vorgehen beraten. Den Sozialdemokraten und ihrem Chef Martin Schulz stehen auf dem Parteitag heftige Auseinandersetzungen über eine mögliche Regierungsbeteiligung bevor. Der Bundesvorstand wird sich auf seiner Sitzung voraussichtlich mit der Formulierung eines Antrages befassen, der grünes Licht für ergebnisoffene Gespräche mit der Union geben soll - über eine große Koalition, die Tolerierung einer Minderheitsregierung oder andere Konstellationen.

  • Verbraucherärger über verspätete Brief- und Paketzustellung und illegale Werbung am Telefon - darüber informiert die Bundesnetzagentur in ihrem Tätigkeitsbericht Telekommunikation und Post. Die Beschwerden der Verbraucher haben auch wegen des boomenden Online-Handels deutlich zugenommen. Ein weiteres wichtiges Thema der Aufsichtsbehörde ist die Versorgung mit schnellen Internet-Leitungen.

  • Im Betrugsprozess gegen zwei frühere Manager des insolventen Internet-Unternehmens Unister soll das Urteil gesprochen werden. Der Prozess gegen die beiden Männer läuft seit Januar. Dabei geht es unter anderem um den angeblichen Betrug von Kunden der Unister-Reiseportale durch die Praxis des „Runterbuchens“. Dabei wurde den Kunden ein Flug zu einem auf der Webseite angezeigten Preis verkauft, während Unister hinter den Kulissen günstigere Konditionen erzielte und die Differenz einbehielt. Unister hatte 2016 Insolvenz angemeldet.

  • EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und die britische Premierministerin Theresa May wollen bei einer Zwischenbilanz der Brexit-Gespräche Wege suchen, um die schleppenden Verhandlungen zu beschleunigen. Bei einem Mittagessen in Brüssel besprechen sie, ob die bisherigen Fortschritte eine ausreichende Basis bieten, um die Gespräche Mitte Dezember auszuweiten. Brüssel hatte London eine Frist bis Montag für wichtige rechtliche und finanzielle Zugeständnisse gesetzt.

  • Beim UN-Gipfel in Kenia treffen sich ab heute über 100 Umweltminister und einige Staats- und Regierungschefs, um über den Kampf gegen Umweltverschmutzung zu beraten. Die Reduzierung von Plastikmüll wird bei der dreitägigen Versammlung ein großes Thema sein. Das ostafrikanische Kenia hat jüngst nach mehreren Anläufen und viel Widerstand Plastiktüten verboten und sich damit etwa 40 anderen Ländern angeschlossen, die bislang mit Beschränkungen oder Verboten von Tüten gegen eins der größten Umweltprobleme weltweit vorgegangen sind. Etwa acht Millionen Tonnen Plastikmüll landen der UN zufolge jährlich in den Ozeanen.

  • Nach der Forderung nach einem Berlinale-Neustart wird bei einer Podiumsdiskussion über die Zukunft des Festivals debattiert. Bei der Veranstaltung treffen Berlinale-Kritiker und Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) aufeinander. Grütters ist für die Besetzung des Berlinale-Chefpostens zuständig. Der Vertrag des derzeitigen Festivaldirektors Dieter Kosslick läuft 2019 aus. In einer Petition hatten 79 Regisseure, darunter Fatih Akin, Volker Schlöndorff und Maren Ade, eine Neuausrichtung der Berlinale gefordert - und indirekt auch Kritik an Kosslick geübt.

Hier geht es zum täglichen Update von Borussia Dortmund und Schalke 04.


Heute vor...

...5 Jahren wird der Katzenbergtunnel, mit 9.385 m der längste aus zwei Röhren bestehende Eisenbahntunnel Deutschlands, eröffnet. Die ersten Planungen für den Tunnel im Südwesten Deutschlands auf der Bahnstrecke Karlsruhe-Basel begannen bereits 1974.

Das ist in den sozialen Netzwerken los:

Mit großer Wehmut und bemerkenswerte Lobesworten haben die Fußballer des Bundesligisten 1. FC Köln ihre am Sonntag beurlaubten Trainer Peter Stöger und Manfred Schmid verabschiedet. „Danke für alles, ihr zwei. Dass man in diesem Geschäft noch so zwei schwer korrekte Menschen findet, kommt nicht oft vor“, schrieb Konstantin Rausch bei Instagram: „Ich und wir werden nie vergessen, was ihr geleistet habt.“ Mittelfeldspieler Marco Höger schrieb: „Vielen Dank für eine großartige Zeit! Ihr seid zwei überragende Menschen!!!“

Sehr bewegend war auch der Tweet von Leonardo Bittencourt: „DANKE für euer Vertrauen!! DANKE für eure Loyalität !! DANKE für eure Menschlichkeit !!“ Stürmer Simon Zoller twitterte: „Ihr seid einzigartig.“, Abwehrspieler Dominique Heintz schrieb bei Facebook: „Es war eine großartige Zeit mit euch.“

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