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RB-Mittelfeldmann Kampl vor Rückkehr nach Leverkusen

Leipzig. Kevin Kampl hat sich bei RB Leipzig etabliert. Er kam im Sommer nach Sachsen, brauchte etwas Anlaufzeit, ist nun aber ein wichtiger Bestandteil im Team von Coach Ralph Hasenhüttl. Sein Wechsel sei richtig gewesen. Nun geht es gegen seinen Ex-Club Leverkusen.

RB-Mittelfeldmann Kampl vor Rückkehr nach Leverkusen

Leipzigs Kevin Kampl in Aktion. Foto: Jan Woitas/Archiv

Für Kevin Kampl wird das erste Spiel nach der Länderspielpause eine „emotionale Rückkehr“. Denn am Samstag geht es für den 27 Jahre alten Fußball-Profi erstmals nach seinem Wechsel zu RB Leipzig zurück zu seinem „Jugendverein“ Bayer Leverkusen (15.30 Uhr/Sky). Pfiffe der Bayer-Fans dürfte Kampl als Profi gelassen hinnehmen. „Ich kann verstehen, dass nicht jeder meinen Wechsel gutheißt. Aber für mich war das die beste Entscheidung, noch mal einen Schritt nach vorne zu machen“, sagte Kampl der „Mitteldeutschen Zeitung“.

Der in Solingen geborene Kampl spielte von 2009 bis 2011 und dann noch mal von 2015 bis August 2017 beim Werksclub. 13 Jahre war er dort in der Jugend. „Ich kenne jeden Mitarbeiter im Verein“, sagte er dem „Kicker“ (Donnerstag).

Die Leipziger gehen mit einer deutlich besseren Ausgangsposition in den zwölften Bundesliga-Spieltag. Als Tabellenzweiter haben die Sachsen sechs Zähler Vorsprung auf den Neunten Leverkusen. „Ich finde, wir stehen sehr gut da. Wir sind wieder auf dem Weg wie letzte Saison“, sagte Kampl. Die Leipziger hätten Kritiker Lügen gestraft, die seit der letzten Winterpause behaupten würden, dass RB nach der überragenden Vorsaison irgendwann einbrechen werde.

Entscheidend für Kampls Wechsel in die Messestadt waren Sportdirektor Ralf Rangnick, Coach Ralph Hasenhüttl und die sportlichen Perspektiven. „Ich fand es großartig, wie Ralf sich bemüht hat. Es wechselt sich leichter, wenn man weiß, dass man gebraucht und gemocht wird“, sagte Kampl. Zudem habe er gemerkt, „dass ich sportlich noch nicht an meiner Grenze bin. RB war die beste Möglichkeit, mich sportlich noch weiterzuentwickeln.“

Bereits im Sommer 2016 sollte Kampl zu RB kommen, eine Verpflichtung des Mittelfeldspielers scheiterte aber an einer zu hohen Ablösesumme. Nach dem Verkauf in diesem Sommer von Stürmer Oliver Burke waren die wirtschaftlichen Möglichkeiten gegeben. Kampl kam für rund 18 Millionen Euro.

Rangnick und Kampl - beide haben schon eine Vorgeschichte ebenso wie Kampl und Hasenhüttl. Bereits 2012 überzeugte Rangnick den Mittelfeldspieler zum Wechsel vom VfR Aalen zu Red Bull Salzburg. Kampls damaliger Trainer in Aalen - Hasenhüttl. Er war über den Wechsel kurz vor Ende der Transferperiode alles andere als amüsiert und riet Kampl von einem Wechsel ab.

Jetzt arbeiten die beiden wieder zusammen. Und Kampl ist begeistert. Vor allem die RB-Philosophie überzeugt ihn. „Mit jungen Spielern etwas zusammenzustellen, was davon lebt, dass jeder noch was erreichen will. Das macht alle besser und ist eine Sache, wo RB, wie ich finde, ein Ausrufezeichen auch gegenüber anderen Vereinen setzt“, sagte der 27-Jährige.

Er selbst ist mit seiner Bilanz von zwölf Pflichtspielen, davon fünf in der Startelf zufrieden. „Sportlich lief es bisher sehr rund für mich. Ich kann in allen Belangen besser werden, aber man muss auch mal zufrieden sein“, sagte Kampl dem „Kicker“. In Leverkusen erwartet er ein „heißes Fußballspiel. Beide Teams spielen extremes Pressing. Wir müssen versuchen, aus den Ballgewinnen schnelle Nadelstiche zu setzen.“

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