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Riesige Erinnerungsstücke

Riesige Erinnerungsstücke

Der ehemalige Hauptförderschacht VII steht unter Denkmalschutz.püschner Foto: Foto: Felix Püschner

Castrop-Rauxel. Vor 150 Jahren wurde in Castrop-Rauxel zum ersten Mal Kohle gefördert. Im Jahr 1867 öffnete mit der Zeche Erin das erste Bergwerk auf Castrop-Rauxeler Stadtgebiet. 1983 wurde die Zeche zwar wieder geschlossen, aber bis heute gibt es noch einige Spuren zu sehen. Und die sind ziemlich groß: der Förderturm am ehemaligen Schacht 7 mitten im Erinpark und der Hammerkopfturm auf Schwerin. Dass Besucher und Bewohner von Castrop-Rauxel diese Erinnerungsstücke überhaupt noch bestaunen dürfen, hängt auch mit dem „Erin-Förder-Turm-Verein“ zusammen. Kurz nach der Zechenschließung sollten die Türme eigentlich – genauso wie viele andere Zechengebäude – abgerissen werden.

Unter Denkmalschutz gestellt
Daraufhin gründeten einige Menschen einen Verein, um sich dafür einzusetzen, dass die Türme unter Denkmalschutz gestellt werden. Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen, dürfen nämlich nicht abgerissen werden. Die Menschen erreichten ihr Ziel.

Doch warum haben sie sich eigentlich so sehr eingesetzt? „Vieles kann man nur begreifen, wenn man es wirklich sieht“, sagt Klaus Michael Lehmann, der den Anstoß zur Gründung des Vereins gegeben hat. Lehmann freut sich immer, wenn er sieht, wie ein Opa mit seinem Enkel vor einem der riesigen Türme steht und ihm erklärt, was es mit den Türmen eigentlich auf sich hat. Sie dienten dazu, Kohlen von tief unter der Erde nach oben zu transportieren.

Mit Kohle haben früher viele Menschen unter anderem noch ihre Wohnungen geheizt. Außerdem sagt Lehmann, dass die Türme ein „Identifikationssymbol“ für die Menschen sind, die hier wohnen. Wenn sie beispielsweise mit der Bahn oder dem Auto aus dem Urlaub oder von der Arbeit kommen und die Türme aus der Ferne sehen, fühlen sie sich gleich zuhause. Felix Püschner

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