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Ronaldos Real in der Krise - „Barça eigentlicher Sieger“

Madrid. Nach zwölf Spieltagen liegt Spaniens Meister Real Madrid zehn Punkte hinter dem FC Barcelona. Das Derby gegen Atlético bleibt torlos, Barça setzt seine Siegesserie fort. Ist der Titel für Ronaldo und Kroos schon außer Reichweite?

Ronaldos Real in der Krise - „Barça eigentlicher Sieger“

Luis Suarez (l) jubelt mit Jordi Alba (r) über sein zweites Tor in Leganes. Foto: Gtres

Die Krise von Real Madrid lässt sich auch anhand der Torflaute von Cristiano Ronaldo verdeutlichen. Seit dem 14. Oktober wartet der Weltfußballer in der spanischen Primera División auf einen Treffer.

Auch beim 0:0 im Stadtderby bei Atlético Madrid übernahm der Superstar nicht die Rolle des Erfolgsgaranten. So wuchs der Rückstand auf Tabellenführer FC Barcelona für Real um Ronaldo und Mittelfeldstratege Toni Kroos ebenso wie für Atlético auf zehn Punkte an. Die Meisterschaft muss der Champions-League-Sieger und Gruppenrivale von Borussia Dortmund möglicherweise schon im tristen Herbst abhaken.

„Unaufholbar“ titelte die Sportzeitung „Marca“ am Sonntag und rechnete vor, dass sich in der Geschichte der spanischen Liga ein Club mit einem solchen Vorsprung bisher stets den Meistertitel gesichert habe. „Barça ist der eigentliche Sieger des Derbys“, kommentierte die Zeitung „Mundo Deportivo“. Souverän hatten die Katalanen 3:0 bei CD Leganes gewonnen.

Real-Trainer Zinedine Zidane gab sich dennoch optimistisch. „Es sind noch viele Punkte zu vergeben. Derzeit beträgt der Rückstand zehn Punkte, aber das wird sich ändern“, meinte der Franzose. „Barcelona wird nicht immer punkten. Und wir werden bis zum Ende weiterkämpfen.“ Hinter Barcelona und Valencia liegt sein Team weiter auf dem dritten Tabellenplatz. Atlético ist punktgleich, aber wegen der schlechteren Tordifferenz Vierter.

Am Samstagabend war erstmals das neue Atlético-Stadion Wanda Metropolitano Austragungsort des Derbys gewesen. Nach einer ganz auf die Defensive ausgerichteten ersten Halbzeit, in der lediglich der deutsche Nationalspieler Kroos für die Königlichen und Angel Correa für Atlético zu echten Torchancen kamen, drückten beide Teams erst gegen Ende aufs Tempo - jedoch vergeblich. 

Für Real-Abwehrstar Sergio Ramos endete die Partie besonders schmerzhaft. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit holte sich der Kapitän bei einem Luftkampf mit Atléticos Lucas eine blutige Nase und musste nach der Pause in der Kabine bleiben. „Ich glaube, sie ist gebrochen. Wie lange er ausfällt, weiß ich derzeit nicht“, sagte Zidane.

Für den Konkurrenten Barcelona mit dem deutschen Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen traf Stürmer Luis Suarez unterdessen bei CD Leganes doppelt (28./60. Minute). Paulinho erhöhte in der Schlussminute zum Endstand. Problemlos wurde Barça damit vor dem Königsklassen-Auftritt am Mittwoch bei Juventus Turin seiner Favoritenrolle gerecht.

In der Königsklasse führen die Katalanen die Gruppe D an, für Real läuft es auch international noch nicht wie gewünscht. In der Gruppe H liegt der Titelverteidiger vor dem vorletzten Vorrundenspieltag überraschend drei Punkte hinter Tottenham Hotspur nur auf Rang zwei. Am Dienstag sind die Spanier bei Außenseiter APOEL Nikosia zu Gast.

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