Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Ruhani: Iran will keinen Konkurrenzkampf mit Saudi-Arabien

Teheran. Isans Präsident wünscht sich bessere Beziehungen zu Saudi-Arabien. Die Schuld an der Krise zwischen den beiden Ländern liege nicht in Teheran, sondern an Entscheidungen des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman.

Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat für eine Verbesserung der Beziehungen zu Saudi-Arabien plädiert. „Wir haben diesen regionalen Konkurrenzkampf nie gewollt, auch die derzeitige Entfremdung nicht“, sagte Ruhani nach Angaben der Nachrichtenagentur ISNA.

Der Iran sei vielmehr an einer konstruktiven Zusammenarbeit mit Riad interessiert. Die Schuld an der Krise zwischen den beiden Ländern liege nicht in Teheran. „Wir können ja nichts dafür, wenn einige Prinzen mit ihren politischen Entscheidungen Niederlagen erleiden“, sagte er in Richtung des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman.

Laut Ruhani hat Salman sich sowohl mit dem Krieg im Jemen als auch im Syrienkonflikt politisch verspekuliert. Dafür sollten die Saudis nun nicht den Iran zum Sündenbock machen. 

Riad hatte die diplomatischen Beziehungen zum Iran abgebrochen, nachdem aufgebrachte Demonstranten im vergangenen Jahr die saudische Botschaft in Teheran gestürmt und Teile des Gebäudes in Brand gesetzt hatten. Ruhani hatte den Angriff scharf verurteilt und angeboten, dass der Iran die Kosten der Schäden in der Botschaft übernimmt. Die beiden islamischen Länder haben auch Differenzen in den Konflikten in Syrien und Jemen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Ausland

EU verlängert Wirtschaftssanktionen gegen Russland

Brüssel. Seit 2014 hat die EU Russland mit Wirtschaftssanktionen belegt. Für heimische Unternehmen sind damit Milliardenverluste verbunden. Doch im Ukraine-Konflikt gibt es keine Fortschritte - und die EU trifft nun abermals eine Entscheidung.mehr...

Ausland

Ärzte ohne Grenzen: Tausende Rohingya getötet

Es traf auch hunderte Kleinkinder: Die Helfer von Ärzte ohne Grenzen haben ermittelt, wie viele muslimische Rohingya binnen eines Monats in ihrer buddhistischen Heimat Myanmar umgebracht worden sind.mehr...

Ausland

Israels Armee riegelt Gazastreifen nach Raketenangriffen ab

Tel Aviv/Washington. US-Vizepräsident Pence verschiebt seine Reise ins Heilige Land wegen der amerikanischen Innenpolitik. Israel reagiert auf weiteren Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen. Die Hamas ruft erneut zu einem „Freitag des Zorns“ auf.mehr...

Ausland

Tillerson: USA jederzeit zu Gesprächen mit Nordkorea bereit

Washington/Peking. Während Südkoreas Präsident Moon Jae In in Peking über die Nordkorea-Krise berät, kommen aus den USA plötzlich versöhnliche Töne: Gespräche mit Pjöngjang seien jederzeit denkbar. Wie realistisch sind Verhandlungen?mehr...

Ausland

Gipfel erkennt Ost-Jerusalem als Hauptstadt Palästinas an

Istanbul. Vor einer Woche hat US-Präsident Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt. Nun kontern islamische Staaten auf einem Gipfel, der Jerusalem zur Hauptstadt Palästinas erklärt. Gipfel-Gastgeber Erdogan nennt Israel ein Land, „das sich von Blut ernährt“.mehr...