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Rumänien bringt 40 neue Werke mit zur Leipziger Messe

Leipzig. Als Gastland der Leipziger Buchmesse will Rumänien auf seine Literatur aufmerksam machen. Rund 40 Neuerscheinungen - viel mehr als sonst auf den deutschen Markt kommen - haben die Rumänen dafür im Gepäck.

Rumänien bringt 40 neue Werke mit zur Leipziger Messe

Rumänien wird Gastland der Leipziger Buchmesse 2018. Foto: Hendrik Schmidt

Rumänien wird als Gastland der Leipziger Buchmesse (15. bis 18. März) rund 40 Neuerscheinungen präsentieren. Das sei ein Vielfaches dessen, was sonst an rumänischer Literatur auf Deutsch erscheine, sagte die Programmkoordinatorin Ioana Gruenwald am Dienstag in Leipzig.

Jährlich kämen sonst etwa zehn Werke - Belletristik und Sachbuch zusammengenommen - heraus.

Die Liste der Autoren reicht von der preisgekrönten, aber bislang nicht übersetzten Schriftstellerin und Journalistin Gabriela Adamesteanu („Das Treffen“) bis hin zu Varujan Vosganian, der in seinem Erzählband „Als die Welt ganz war“ das heutige Rumänien darstellt. Vier geplante Anthologien moderner Literatur vereinen überwiegend junge Autoren aus allen Regionen Rumäniens.

Der Buchmesse-Direktor Oliver Zille sagte, der Gastland-Auftritt solle der Präsenz rumänischer Literatur in Deutschland einen Schub geben. „Es spricht für mich Bände, dass bisher trotz aller Bemühungen wenige Autoren eine breite Popularität in Deutschland erreicht haben.“

Im Rahmenprogramm wird unter anderem die aus dem rumänischen Banat stammende Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller erwartet, die mit der Sängerin Ada Milea einen Liederabend gestalten wird. Der vielfach ausgezeichnete Autor Mircea Cartarescu wird für eine Debatte mit Friedenspreisträger Navid Kermani nach Leipzig kommen.

Für die Leipziger Buchmesse stehen die Zeichen auf weiteres Wachstum, wie Direktor Zille sagte. Der Anmeldestand der Verlage sei „mehr als stabil“. 2017 hatten die Buchmesse und das dazugehörige Lesefestival „Leipzig liest“ den Rekordwert von 285 000 Besuchern gezählt.

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