Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Russlands Biathlon-Trainer Groß: Olympia im Vordergrund

Berlin. Ungeachtet eines möglichen Olympia-Ausschlusses bereiten sich Russland Biathleten konzentriert auf die Winterspiele in Südkorea vor.

Russlands Biathlon-Trainer Groß: Olympia im Vordergrund

Ricco Groß ist der Trainer der russischen Biathlon-Herren. Foto: Barbara Gindl

„Wir arbeiten gezielt auf dieses Event hin. Natürlich wollen wir auch im Weltcup eine gute Rolle spielen, im Vordergrund stehen aber ganz klar die Spiele in Pyeongchang“, sagte Russlands deutscher Männertrainer Ricco Groß in einem Interview mit „t-online.de“.

Angesichts der Doping-Verdächtigungen gegen russische Sportler hat Groß in der Vorbereitung großen Wert auf Transparenz gelegt. „Es wurde uns oft vorgeworfen, dass unsere Athleten von Doping-Kontrolleuren nicht greifbar wären. Daher haben wir unsere Vorbereitung hauptsächlich in Mitteleuropa absolviert, um diesen Vorwurf aus der Welt zu schaffen. Mehr kann ich als Trainer an dieser Stelle auch nicht tun.“ Er vertraue seinem Team, „aber ich habe schon oft betont, dass man für keinen Athleten der Welt die Hand ins Feuer legen kann“.

Zuletzt hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) 14 russische Athleten in vier Sportarten lebenslang für Olympia gesperrt und deren Resultate von den Winterspielen 2014 annulliert. Eine IOC-Kommission untersucht insgesamt 28 Fälle, in denen Athleten im Zuge der Ermittlungen des kanadischen Rechtsprofessors Richard McLaren für die Welt-Antidoping-Agentur WADA der Manipulation beschuldigt werden. Urteile für drei russische Biathleten, die nicht zum aktuellen Weltcup-Team gehören sollen, stehen noch aus. Im Zuge der Affäre ist sogar ein Komplettausschluss Russlands möglich, die Entscheidung will das IOC am 5. Dezember treffen.

„Da stehen sehr viele Dinge im Raum, die aber auch endlich einmal nachgewiesen werden müssen. Da diesbezüglich noch nichts Konkretes vorliegt, habe ich auch nicht die Handhabe, Athleten zu suspendieren oder entsprechende Handlungen innerhalb des russischen Teams vorzunehmen“, sagte der neunmalige Weltmeister Groß zum mutmaßlichen russischen Staatsdoping.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Biathlon

Bjørndalen/Domratschewa: Druck und Glück vor Olympia

Hochfilzen. Ole-Einar Bjørndalen hat acht Olympiasiege und 20 Weltmeistertitel errungen. Dennoch muss der Biathlet um die Olympia-Teilnahme bangen. Seine Ehefrau Darja Domratschewa dagegen ist schon in Form.mehr...

Biathlon

Biathletin Dahlmeier glaubt an Aufschwung im Olympia-Winter

Hochfilzen. Jetzt geht der Olympia-Winter für Laura Dahlmeier so richtig los. Nach dem zähen Saison-Einstieg will die siebenmalige Weltmeisterin an alte Erfolge anknüpfen. Nach dem letzten Rennen des Jahres in Frankreich steht ein ganz besonderes gesellschaftliches Ereignis an.mehr...

Biathlon

Biathlon: Dahlmeier erfüllt halbe Olympia-Norm

Hochfilzen. Die siebenmalige Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier hat in ihrem zweiten Saisonrennen die halbe Norm zur Qualifikation für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang erfüllt.mehr...

Biathlon

Dahlmeier mit Saison-Debüt - „Schöneren Ort gibt es nicht“

Hochfilzen. Es waren Dahlmeier-Festspiele bei der Weltmeisterschaft in Hochfilzen. Kein Wunder, dass sich die siebenmalige Weltmeisterin nach ihrer Krankheitspause auf ihren Saison-Einstieg freut.mehr...

Biathlon

Biathlon-Weltmeisterin Dahlmeier findet IOC-Entscheidung gut

Hochfilzen. Die siebenmalige Biathlon-Weltmeisterin Laura Dahlmeier findet die IOC-Entscheidung im Doping-Skandal „gut“. Das sagte die 24-Jährige beim Weltcup in Hochfilzen. mehr...

Biathlon

Russland-Trainer Ricco Groß: Wir leben mit der Situation

Hochfilzen. Nach dem IOC-Entscheid steht auch Russlands deutscher Biathleten-Trainer Ricco Groß im Blickpunkt. Beim Weltcup in Hochfilzen hat der viermalige Olympiasieger erstmals Stellung bezogen.mehr...