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Schiri-Boss Fröhlich entlastet Krug von Manipulation

Frankfurt/Main. Schiedsrichter-Boss Lutz Michael Fröhlich hat Hellmut Krug vom Verdacht der Manipulation entlastet.

Schiri-Boss Fröhlich entlastet Krug von Manipulation

Lutz Michael Fröhlich (l) und Hellmut Krug. Foto: Christian Charisius

„Nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten und nach Kontrolle der visuellen und akustischen Dokumentation aus dem Review Center kann ich nichts erkennen, was auf eine Manipulation hindeuten würde“, erklärte der Chef der DFB-Eliteschiedsrichter in einem Interview mit der „Frankfurter Rundschau“.

Der Video-Assistent Marco Fritz habe fachlichen Rat vom Supervisor gefordert, aber dabei keine Entscheidungsvorgabe von ihm erhalten. „Er hat seine Entscheidung eigenständig getroffen und dem Schiedsrichter mitgeteilt. An der Entscheidungsfindung gibt es nichts zu beanstanden“, erklärte Fröhlich weiter.

Der Vorwurf der Manipulation war nach der Bundesliga-Partie zwischen Schalke 04 und dem VfL Wolfsburg (1:1) am 10. Spieltag in der „Bild“-Zeitung aufgetaucht. Demnach soll der gebürtige Gelsenkirchner Krug in seiner damaligen Rolle als Supervisor unerlaubt eingegriffen und den Video-Assistenten Fritz zweimal bei Strafstoß-Entscheidungen zu Gunsten der Schalker überstimmt haben.

Mittlerweile wurde Krug als Projektleiter für den Videobeweis abgesetzt. Dessen Funktion übernahm Fröhlich. In den Medien seien immer wieder Dinge lanciert worden, die für den bisherigen Projektleiter Hellmut Krug sehr belastend gewesen seien. „Deshalb mussten wir diese Entscheidung treffen: zum Schutz des Schiedsrichterwesens, für eine positive Fortführung des Gesamtprojekts Video-Assistent und nicht zuletzt zum Schutz der Person Hellmut Krug“, sagte Fröhlich dem Blatt.

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